Die Zivilpolizei von São Paulo hat am Montag (5/1) einen Mann festgenommen, der als „Ram“ bekannt ist und Mitglied des Primeiro Comando da Capital (PCC) ist. Er wurde wegen versuchten Raubs mit Todesfolge, versuchter Tötung und illegalem Besitz einer einschränkungsbedürftigen Schusswaffe gesucht. Die Festnahme erfolgte im 55. Polizeidistrikt in der Ostzone der Stadt, wo er mit polizeilich interessierenden Gegenständen angetroffen wurde. „Ram“ hat eine Vorgeschichte gewalttätiger Handlungen gegen Polizisten und Zivilisten in Osasco.
Die Festnahme von „Ram“ markiert einen Fortschritt bei der Bekämpfung krimineller Aktivitäten im Zusammenhang mit dem PCC, einer der größten Kriminalorganisationen Brasiliens. Laut der Untersuchung der Zivilpolizei hatte der Verdächtige drei ausstehende richterliche Haftbefehle. Der erste, ein vorläufiger Haftbefehl, betraf versuchten Raub mit Todesfolge und kriminelle Vereinigung in Osasco. Der zweite, ebenfalls vorläufig, bezog sich auf qualifizierten versuchten Mord in derselben Stadt, bei dem er auf ein 9-jähriges Kind geschossen hatte, während er floh. Der dritte, ein Verurteilungsbefehl, galt dem illegalen Besitz einer einschränkungsbedürftigen Schusswaffe. Bei der Annäherung im Parque São Rafael fanden die Polizisten „Ram“ mit einer ballistischen Weste, einem Magazin und 9-mm-Munition, Handschuhen und Untersuchungsnotizen. Er wird als Mitglied einer Organisation identifiziert, die auf Banküberfälle spezialisiert ist, einschließlich eines Geldautomatenraubs, bei dem ein Sicherheitsmann in die Brust geschossen und ein Kunde verletzt wurde. Die Akte von „Ram“ umfasst Versuche auf das Leben von Strafverfolgungsbeamten. Im April 2022 schoss er in Osasco einem Zivilpolizisten ins Gesicht während eines Festnahmeversuchs der 5. Vermögensdelegation des Deic. Im Dezember 2023 schoss er während einer weiteren Militärpolizeieinsatz in Osasco auf einen Militärpolizisten, als er vor dem Verdacht des Mordes an einem lokalen Mechaniker floh und erneut das 9-jährige Kind verletzte. Die Festnahme erfolgte sowohl zur Vollstreckung der Befehle als auch wegen einer Straftat im Tatortüberfall, und „Ram“ steht weiterhin zur Verfügung der Justiz. Es gibt keine Widersprüche in den von der Polizei veröffentlichten Informationen.