Zwei Männer wurden am Dienstagnachmittag (6) von der Militärpolizei in Zentral-São Paulo wegen Verkleidung als Zivilpolizisten festgenommen. Sie trugen Waffen, gefälschte Abzeichen und rund R$ 19.000 in Falschgeld. Der Fall wurde an die Bundespolizei übergeben.
Am Nachmittag des 6. Januar 2026 nahmen Militärpolizisten zwei Verdächtige in Zentral-São Paulo, speziell auf der Rua Aurora, wegen Verkleidung als Zivilpolizisten fest. Einer gab sich als Ermittler des 3. Polizeidistrikts in Campos Elíseos aus, Überprüfungen bestätigten jedoch, dass keiner zur Truppe gehörte.
Der Einsatz folgte einem Anruf bei der PM wegen eines Vorfalls am Ort. Laut dem Öffentlichen Sicherheitssekretariat von São Paulo (SSP) „wurde während des Einsatzes festgestellt, dass die Verdächtigen nicht zur Zivilpolizei gehören und bewaffnet waren, zusätzlich etwa R$ 19.000 in Falschgeld bei sich trugen“.
Zu den beschlagnahmten Gegenständen gehören eine Canik-9-mm-Pistole –zuvor 2023 in Osasco gestohlen–, drei Magazine, Handschellen, ein gefälschtes Abzeichen, eine Brieftasche mit Ausweis und einen gefälschten Dienstausweis. Die Falschgeldscheine waren 200-R$-Noten. Ein Mann fuhr ein Auto, beide haben ein Strafregister.
Das SSP teilte mit, der Fall sei protokolliert und an die Bundespolizei zur weiteren Untersuchung überwiesen worden, aufgrund von Straftaten wie Falschgeldprägung und illegalem Waffenbesitz.