Am Freitag, den 24. April, führte die Polizei eine Razzia in der Clínica Santa María in Villa Ballester durch und entdeckte dabei acht menschliche Föten in Müllsäcken. Der Einsatz war das Ergebnis von Ermittlungen zum mutmaßlichen Verschwinden eines Neugeborenen einer 12-jährigen Schwangeren aus Monte Quemado, Chaco, die im achten Monat war. Die Behörden untersuchen einen möglichen Menschenhandel, an dem eine NGO beteiligt sein soll.
Das Bundesgericht von Tres de Febrero ordnete die Razzia in der Clínica Santa María im Partido San Martín an. Beamte fanden in einem Lagerraum acht menschliche Föten: fünf vollständig ausgebildet, zwei zerstückelt und der Rest in frühen Entwicklungsstadien. Zudem wurden Notizen und Aufzeichnungen beschlagnahmt, die auf systematische Praktiken hindeuten.
Die Ermittlungen begannen nach einem Vergewaltigungsfall einer 12-Jährigen aus Monte Quemado, Chaco. Das Mädchen und ihre 48-jährige Mutter wurden am Freitag im Sanatorium aufgefunden, obwohl der Direktor dies zunächst bestritt. Am Nachmittag waren beide jedoch entlassen worden und hatten die Einrichtung verlassen.
Quellen aus dem Umfeld des Falls berichteten, dass eine NGO für reproduktive Gesundheit, die freiwillige Schwangerschaftsabbrüche mittels Misoprostol und manueller Vakuumaspiration anbietet, die Reise des Minderjährigen und der Mutter ermöglicht habe. Die NGO habe die Tickets, die Unterkunft in Palermo und die Aufnahme in die gynäkologische Klinik finanziert.
Die führende Hypothese lautet, dass das Baby lebend geboren und übergeben wurde, was den Tatbestand des möglichen Menschenhandels oder der Kindesentführung erfüllen könnte. Unabhängig davon untersucht die UFI N°7 der Justizbehörde von San Martín den unvorschriftsmäßigen Umgang mit biologischen Abfällen.