Pew-Umfrage zeigt stabile Lesegewohnheiten in den USA seit 2011

Eine neue Umfrage des Pew Research Center deutet darauf hin, dass die Mehrheit der amerikanischen Erwachsenen im vergangenen Jahr zumindest einen Teil eines Buches gelesen hat, wobei die Zahlen seit 2011 stabil geblieben sind. Gedruckte Bücher bleiben mit 64 % der Befragten das beliebteste Format. Die Daten stehen im Gegensatz zu Berichten aus dem letzten Jahr, die auf ein geringeres Lesen zum Vergnügen hindeuteten.

Die neueste Umfrage des Pew Research Center zeigt, dass sich die Mehrheit der US-Erwachsenen in den letzten 12 Monaten mit Büchern befasst hat. Konkret lasen 64 % ein gedrucktes Buch, 31 % ein E-Book und 26 % ein Hörbuch. Diese Zahlen sind konsistent geblieben, seitdem Pew 2011 mit der Erfassung begann, was auf keinen nennenswerten Rückgang der Lesegewohnheiten hindeutet. Frauen gaben eine höhere Beteiligung von 78 % an, verglichen mit 71 % bei Männern, während Erwachsene unter 50 Jahren eher lasen als ältere Altersgruppen. Nur 14 % der Amerikaner lasen in diesem Zeitraum 20 oder mehr Bücher, und Buchclubs umfassten lediglich 7 % der Erwachsenen, wobei 10 % der Frauen und 5 % der Männer teilnahmen. Der Ansatz von Pew verwendet Ja/Nein-Fragen und zählt das Lesen von 'ganzen oder Teilen' eines Buches, was bei jüngeren Erwachsenen auch schulische Aufgaben einschließen kann. Dies unterscheidet sich von den Studien des letzten Jahres, die sich auf die zum Vergnügen aufgewendete Lesezeit konzentrierten und ergaben, dass dies nur 16 % der Amerikaner taten. Unterschiede im Umfragedesign, wie etwa bei der Fragestellung und Methodik, erklären laut Analysten wahrscheinlich die Diskrepanz.

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