In einem cleveren Hinweis auf seinen zukünftigen Spin-off führte die zweite Staffel von Breaking Bad zwei zentrale Better Call Saul-Charaktere durch bloße Namensnennungen von Saul Goodman ein. Ignacio 'Nacho' Varga und Lalo Salamanca wurden zu Hauptfiguren in der Prequel-Serie, Jahre vor ihrem On-Screen-Debüt. Diese frühe Erwähnung unterstreicht die vernetzte Erzählweise des Breaking Bad-Universums.
Better Call Saul dient als Prequel zu Breaking Bad und zeigt überlappende Charaktere aus der kriminellen Unterwelt von Albuquerque. Gemeinsame Figuren sind Jimmy 'Saul Goodman' McGill (Bob Odenkirk) und Mike Ehrmantraut (Jonathan Banks). Weitere bekannte Namen sind Gus Fring (Giancarlo Esposito), Tuco Salamanca (Raymond Cruz) sowie spätere Auftritte von Walter White (Bryan Cranston) und Jesse Pinkman (Aaron Paul) in Staffel 6.
Die Serie führt auch neue Elemente ein, wie Kim Wexler (Rhea Seehorn), und baut auf subtile Andeutungen der Originalserie auf. Bemerkenswert sind zwei Breakout-Charaktere aus Better Call Saul – Ignacio 'Nacho' Varga (Michael Mando) und Lalo Salamanca (Tony Dalton) –, die erstmals in Breaking Bad Staffel 2, Folge 8, mit dem Titel 'Better Call Saul' erwähnt wurden.
In dieser Folge entführen Walt und Jesse Saul, der in Panik ausruft: „Nein, das war nicht ich. Das war Ignacio. Der ist es.“ Erleichtert, als er erkennt, dass sie keine Kartellmitglieder sind, fügt er hinzu: „Lalo hat euch nicht geschickt? Oh, Gott sei Dank.“ Diese Namen werden in Breaking Bad nicht mehr erwähnt.
In Better Call Saul entwickelt sich Nacho zu einem ehrgeizigen Kleinkriminellen, der mit der Salamanca-Familie verbunden ist und Kartellkonflikte navigiert, die zu seinem Untergang führen. Lalo taucht in Staffel 4 auf, übernimmt die Kontrolle nach dem Schlaganfall von Don Hector Salamanca (Mark Margolis) und wird zu einem charmanten, aber gefährlichen Antagonisten. Nacho, der heimlich für Hectors Schlaganfall verantwortlich ist, wird Lalos rechte Hand, während er gegen ihn intrigiert.
Saul trifft beide nur sporadisch, erlebt aber in Staffel 6 Terror durch Lalo, was eine anhaltende Angst in Breaking Bad mit sich bringt. Ohne Kenntnis von Lalos Tod unterstreichen Sauls frühe Erwähnungen die Erweiterung der Prequel auf das Franchise-Lore.