Am 24. November 2025 verhafteten mexikanische Behörden Jaciel Antonio 'N', alias 'El Pelón', mutmaßlichen Rekrutierer des Jalisco-Neue-Generation-Kartells (CJNG) bei der Ermordung des Bürgermeisters von Uruapan, Carlos Manzo. Der Mord am 1. November involvierte Jugendliche aus Rehabilitationszentren und ein Angebot von 2 Millionen Pesos. Die Ermittlungen enthüllen ein kriminelles Netzwerk mit Befehlen von Führern wie 'R-1' und Verdacht gegen die Eskorten des Bürgermeisters.
Die Ermordung von Carlos Alberto Manzo Rodríguez, Bürgermeister von Uruapan, Michoacán, ereignete sich am 1. November 2025 während des Festival de las Velas. Laut Staatsanwaltschaft erteilte das CJNG den Auftrag über einen verschlüsselten Chat mit Nachrichten wie 'Alle in Bewegung setzen', 'Wir sind bereit' und 'Alles eliminieren'. Die Belohnung betrug 2 Millionen Pesos, ausgesetzt von Schlüsselfiguren einschließlich Ramón Álvarez Ayala, alias 'R-1'.
'El Pelón', 36, rekrutierte Sicarios im Rehabilitationszentrum Renaciendo Uruapan, gegründet von Fernando Vieira, und zielte auf vulnerable junge Süchtige ab, darunter zwei Minderjährige im Alter von 16 und 17 Jahren. Zu den Rekruten gehörten der 17-jährige Víctor Manuel Ubaldo Vidales und Fernando Josué Leal Aceves, beide später getötet. Vidales wurde von Eskorte Demetrio 'N', dem Leiter der öffentlichen Sicherheit, während eines Rings erschossen; die Forensik bestätigt, dass der Schuss den Rumpf traf, nicht die Schulter wie behauptet.
SSPC-Chef Omar García Harfuch kündigte die Verhaftung von 'El Pelón' in einer gemeinsamen Operation von FGR, Nationalgarde, Sedena, Semar und Behörden von Michoacán an, im Rahmen des Michoacán-Friedens- und Gerechtigkeitsplans. Jorge Armando 'N', alias 'El Licenciado', als geistiger Urheber unter Befehlen von 'R-1' identifiziert, steht zusammen mit sieben Eskorten wegen Unterlassung beim Mord vor Gericht. Verdacht fällt auf die Eskorten, die Manzo angeblich dreimal zum Tatort zurückbrachten; einer ist flüchtig.
Zusätzlich bot Abgeordneter Carlos Alejandro Bautista Tafolla, Freund von Manzo, Belohnungen von 5.000 bis 10.000 Pesos für anonyme Hinweise auf Familienmitglieder in Straftaten an und betonte: 'Wir dürfen keine Unterstützer sein' und 'Frieden beginnt zu Hause'. Die Ermittlungen laufen weiter, mit möglichen weiteren Verhaftungen.