Woche des Terrors für Los Chapitos mit schweren Verlusten

Ende Dezember 2025 erlitt Iván Archivaldo Guzmán, Anführer der Los Chapitos, mehrere Schläge: die Ermordung enger Mitarbeiter und Festnahmen von Familienmitgliedern. Zu den Ereignissen gehören der Tod von Oscar Medina 'El Panu' in Mexico-Stadt und die Verhaftung seines Schwiegervaters und Schwagers in Jalisco.

Die Woche vom 21. bis 25. Dezember 2025 markierte ein turbulentes Ende für die Los Chapitos, die Fraktion des Sinaloa-Kartells unter der Führung von Iván Archivaldo Guzmán. Am Sonntag, dem 21., wurde Oscar Medina, alias 'El Panu', in einem Schusswechsel im Restaurant Luau in der Zona Rosa von Mexico-Stadt getötet. Es gab anfängliche Zweifel an seiner Identität, doch die Staatsanwaltschaft von Mexico-Stadt bestätigte sie am Donnerstag, dem 25., durch Fingerabdruckanalyse. „Durch Fingerabdruckuntersuchungen wurde die Identität des Opfers bestätigt, identifiziert als mutmaßliches Mitglied der kriminellen Gruppe Los Chapitos“, hieß es in der Mitteilung der Behörde.

Am Mittwoch, dem 24., wurde der Mord an Alan Gabriel Núñez, einem Operator der Los Chapitos, in einem Vorort von Culiacán, Sinaloa, gemeldet. Seine Leiche mit Schusswunden und gefesselten Händen wurde von der Familie im gerichtsmedizinischen Dienst identifiziert. Die DEA hatte 1 Million US-Dollar Belohnung für ihn ausgesetzt, da er des Fentanyl-Schmuggels in die USA beschuldigt wurde.

Am selben Tag wurde César 'N', alias 'El Valdo', ein Schlüsseloperator, in einem Gericht in Hermosillo, Sonora, zu 20 Jahren Haft wegen organisierter Kriminalität verurteilt. Er wurde im April 2023 in Culiacán festgenommen und nahm am 'Culiacanazo' 2019 teil, das Ovidio Guzmán vorübergehend befreite.

Der persönlichste Schlag war die Festnahme in Zapopan, Jalisco, von Mario Lindoro 'N', 69 (Schwiegervater von Iván, alias 'El Niño'), und Mario Alfredo 'N', 44 (Schwager, alias 'El 7'). Beide Finanzoperatoren sind der Vater und Bruder von Zulema Aracely Lindoro, der Frau von Iván. Die Generalstaatsanwaltschaft (FGR) ordnete Untersuchungshaft wegen Gesundheitsdelikte (Methamphetamin und Fentanyl), Besitz exklusiver Militärwaffen und Geldwäsche an. Die Operation beschlagnahmte sieben Drogenbeutel, vier Kurzfeuerwaffen, Munition, Magazine, Fahrzeuge, ein Motorrad, Handys und Bargeld. Sie wurden nach Puente Grande verlegt.

Diese Vorfälle erinnern an frühere Muster, wie die Festnahme von Ovidio Guzmán am 5. Januar 2023 während der Weihnachtsferien in Culiacán nach einer Operation mit Hubschrauber und Schusswechseln.

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