Am 18. Januar 2026 nahmen mexikanische Behörden Iván Valerio Sainz Salazar, alias „El Mantecas“, einen mutmaßlichen Operator des Sinaloa-Kartells fest, der direkt mit Iván Archivaldo Guzmán Salazar, bekannt als El Chapito, verbunden ist. Die Festnahme erfolgte während einer Militäroperation in den Bergen von Mocorito, Sinaloa, und wurde durch in den Guacamaya Leaks durchgesickerte Dokumente bestätigt.
Die Festnahme von „El Mantecas“ versetzt der Fraktion von Iván Archivaldo innerhalb des Sinaloa-Kartells einen schweren Schlag. Ein aus den Guacamaya Leaks durchgesickerter Bericht aus der Datei „Caso Zarigüeya“ identifiziert Iván Valerio Sainz Salazar als direkte Verbindung zu El Chapito und weist auf seine engen Beziehungen zu Beamten des öffentlichen Sicherheitssekretariats von Sinaloa hin, einschließlich Cristóbal Castañeda Camarillo, dem ehemaligen Sekretär unter Gouverneur Quirino Ordaz. Die Operation fand zwischen 4:00 und 6:00 Uhr morgens am Sonntag, dem 18. Januar 2026, in den Dörfern La Noria de Abajo und La Noria de Arriba, in den Bergen des Municipios Mocorito, angrenzend an Badiraguato in Sinaloa, statt. Sie umfasste Personal des mexikanischen Heeres, der bewaffneten Marine und der Nationalgarde, durchgeführt zu Lande und in der Luft. Ein bewaffneter Hubschrauber feuerte Salven auf die kriminelle Gruppe aus der Luft ab. Das Haftprotokoll wurde an diesem Morgen vom Nationalen Register der Festnahmen ausgestellt. Die durchgesickerten Dokumente beschreiben abgefangene Kommunikationen, in denen Sainz Salazar vor Kartellbewegungen und -Strategien als Reaktion auf Sicherheitsoperationen warnte, was seinen Status als Prioritätsziel in der Region unterstreicht. Diese Festnahme beleuchtet die anhaltenden Spannungen in Sinaloa, wo Kartellfraktionen um die territoriale Kontrolle kämpfen, und weist auf Infiltrationen in lokale Institutionen hin, wie aus den Leaks hervorgeht.