Mario Alfredo Lindoro Navidad, alias „El 7“, und Mario Lindoro Elenes, alias „El Niño“, der Schwiegervater bzw. Schwager von Iván Archivaldo Guzmán Salazar, Führer der Los Chapitos, wurden nach ihrer Festnahme in Zapopan in das Gefängnis Puente Grande in Jalisco verlegt. Die Verhaftung ist Teil föderaler Bemühungen, die Finanznetzwerke des Sinaloa-Kartells zu zerschlagen.
Am 23. Dezember nahmen Bundesbehörden Mario Alfredo Lindoro Navidad, bekannt als „El 7“, und Mario Lindoro Elenes, alias „El Niño“, in simultanen Operationen in den Vierteln El Bajío und Vallarta Universidad in Zapopan, Jalisco, fest. Die Festgenommenen, identifiziert als Schwager bzw. Schwiegervater von Iván Archivaldo Guzmán Salazar, Führer der Los-Chapitos-Fraktion des Sinaloa-Kartells, wurden der Generalstaatsanwaltschaft (FGR) in Jalisco zur Verfügung gestellt.
An der Operation beteiligt waren Einheiten des Marineministeriums, des Ministeriums für Sicherheit und Bürgerschutz, der Nationalgarde, des Verteidigungsministeriums und der FGR. Bei den Festnahmen wurden Drogenportionen, Schusswaffen, Magazine, Luxusfahrzeuge – einschließlich zweier Pick-ups und einem weiteren –, ein Motorrad, Telefonieausrüstung und Bargeld sichergestellt. Bundesquellen berichten, dass beide unter starker Bewachung durch Armee und Staatspolizei vor der FGR aussagten, um Vorfälle zu verhindern.
Sie wurden anschließend in das Bundesgefängnis für soziale Resozialisierung Puente Grande verlegt, wo sie am Mittwoch ihrer Anklageeröffnung gegenüberstehen sollen. Behörden geben an, dass diese Personen Teil der Finanz- und Logistiknetzwerke der Los Chapitos, Söhne von Joaquín „El Chapo“ Guzmán, waren.
Die Familienverbindung besteht über Zulema Aracely Lindoro Navidad, die offizielle Partnerin von Iván Archivaldo, die 2012 in den USA wegen Einwanderungsverstößen festgenommen und aus humanitären Gründen freigelassen wurde. Eine Meldung der Associated Press von damals nannte sie die Ehefrau von Guzmán Salazar, obwohl keine legale Ehe bestätigt wurde.
Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Zerschlagung der Finanzunterstützung des Sinaloa-Kartells, in einem Dezember, der von weiteren Schlägen gegen die Fraktion geprägt war, wie der 20-jährigen Haftstrafe für César Osvaldo Toledo Rodríguez, „El Valdo“, und dem Mord an Alan Gabriel Núñez, einem Schlüsselfigur mit 1 Million Dollar DEA-Kopfgeld.