Die Madlanga-Kommission beginnt ihre zweite Phase am 18. November 2025 mit dem Zeugnis von Brown Mogotsi, dem mutmaßlichen Mittelsmann zwischen Polizeiminister Senzo Mchunu und Vusimuzi 'Cat' Matlala. Mogotsi, ein Geschäftsmann aus North West, der in die Vermittlung von Zahlungen verwickelt ist, wird auf Vorwürfe der Kriminalität und politischen Einmischung reagieren. Die Phase ermöglicht es den Beteiligten, die Behauptungen aus der ersten Phase zu widerlegen.
Die Madlanga-Untersuchungskommission zu politischen Morden und damit verbundenen Angelegenheiten in Südafrika tritt am Dienstag, den 18. November 2025, in Phase Zwei ein und bietet den in den anfänglichen Anhörungen Involvierten die Gelegenheit, ihre Antworten vorzulegen. Die Verhandlungen beginnen um 9:30 Uhr, wobei Brown Mogotsi für den 18. und 19. November als Zeuge vorgesehen ist.
Mogotsi, ein Geschäftsmann aus North West und ehemaliger Lobbyist für die ANC-Führungsbid von Präsident Cyril Ramaphosa im Jahr 2017, steht im Verdacht, als Vermittler zwischen dem beiseitegedrängten Polizeiminister Senzo Mchunu und dem mutmaßlichen Verbrecherboss Vusimuzi 'Cat' Matlala agiert zu haben. Laut Zeugnis von Zeuge C am 30. Oktober 2025 zahlte Matlala 500.000 Rand zur Unterstützung von Mchunus ANC-Präsidentschaftsbewerbung 2027, wobei die Gelder angeblich über Mogotsi geleitet wurden. WhatsApp-Nachrichten, die der Kommission vorgelegt wurden, deuten darauf hin, dass Mogotsi finanzielle Vorteile von Matlala erhielt, was ihn in den Mittelpunkt von Vorwürfen hinsichtlich Kriminalität, politischer Einmischung und Korruption im Justizsystem stellt.
Mchunu, der derzeit im Urlaub ist, hat Mogotsi als 'nur einen Genossen' bezeichnet und jede tiefere Verbindung bestritten. Mogotsi hat behauptet, ein 'Undercover-Operativer' zu sein, der bei der Festnahme des Facebook-Vergewaltigers Thabo Bester half. Getrennt davon untersucht die Polizei einen scheinbaren Attentatsversuch auf Mogotsi in Vosloorus, bei dem sein Fahrzeug mit Kugeln durchsiebt wurde, er jedoch unverletzt entkam.
Kommissionssprecher Jeremy Michaels erklärte: 'Phase Zwei wird den Personen von Interesse... die Gelegenheit geben, ihre Version und/oder Antwort auf die Vorwürfe vor der Kommission darzulegen.' Diese Phase zielt darauf ab, die Beweise aus Phase One rigoros zu prüfen, bei denen Bedenken hinsichtlich der Auflösung des Political Killings Task Team und der Behandlung von 121 Akten, die im März 2025 nach Pretoria übertragen wurden und monatelang aufgrund fehlenden Budgets und Anweisungen ununtersucht blieben, geäußert wurden.