In einem neuen Interview hat Bruce Springsteen den politischen Fokus seiner bevorstehenden Land of Hope and Dreams Tour mit der E Street Band erläutert, die am Dienstag in Minneapolis beginnt und am 27. Mai in Washington, D.C. endet. Er verglich das aktuelle Klima in den USA mit dem Jahr 1968 und kündigte weitere Protestauftritte sowie Mitwirkende an.
Nach der Ankündigung der 20 Shows umfassenden Land of Hope and Dreams Tour im Februar – die als Reaktion auf die Ereignisse in Minneapolis konzipiert wurde und Kritik an der Regierung übt – sprach Bruce Springsteen gegenüber der Minnesota Star Tribune über deren 'politischen und sehr aktuellen' Charakter inmitten einer für ihn kritisch herausfordernden Zeit für die Werte der Nation, die er mit 1968 verglich.Springsteen hob die Rolle der E Street Band 'in schwierigen Zeiten' hervor und erklärte: 'Dies sind die Momente, in denen ich glaube, dass wir einen echten Wert für die Gemeinschaft haben können.' Er plant, am Samstag beim 'No Kings'-Protest in St. Paul aufzutreten, was er als 'von großer Bedeutung' bezeichnete. Der Gitarrist Tom Morello, der Springsteen bei 'Streets of Minneapolis' beriet (das bei Morellos Anti-ICE-Protest im Januar Premiere feierte), wird bei jeder Show dabei sein.Das Weiße Haus wies den Aktivismus zurück; Sprecherkommentare vom Januar ignorierten 'beliebige Lieder mit irrelevanten Meinungen', und Pressesprecher Steven Cheung verspottete die Tour als 'Trump Derangement Syndrome'. Springsteen reagierte unbeeindruckt: 'Mein Job ist ganz einfach: Ich tue, was ich tun will... Der Gegenwind ist einfach Teil davon.'Zusätzlich hat sich die ACLU mit Springsteen für eine Werbekampagne zusammengetan, in der 'Born in the U.S.A.' verwendet wird, um gegen eine im Januar 2025 erlassene Durchführungsverordnung zur Geburtsstaatsangehörigkeit zu protestieren, noch bevor am 1. April die Verhandlungen vor dem Obersten Gerichtshof beginnen.