Nach ihrer ersten neuen Eigenkomposition seit einem Jahrzehnt haben Alabama Shakes den Protestsong „American Dream“ veröffentlicht. Die Texte von Frontfrau Brittany Howard thematisieren Waffengewalt, Abtreibungsrechte, den Klimawandel, das Lohngefälle sowie die Renovierungen im Weißen Haus unter Präsident Donald J. Trump. Howard beschrieb das Stück als ein Abbild des Lebens im Jahr 2026.
Alabama Shakes kehrten letztes Jahr mit „Another Life“ zurück und präsentierten damit ihre erste neue Musik seit 10 Jahren. Nun folgt mit „American Dream“ ein Protestsong, der ab sofort zum Streamen bereitsteht. Das Trio besteht aus Brittany Howard, Heath Fogg und Zac Cockrell, deren letztes vollständiges Album das 2015 erschienene „Sound & Color“ war, wie Pitchfork zuerst berichtete. Howard schrieb den Text, der drängende Probleme wie Waffengewalt, Abtreibungsrechte, den Klimawandel, das Lohngefälle und die Renovierungen im Weißen Haus unter Präsident Donald J. Trump anspricht. In einer Pressemitteilung bezeichnete Howard das Lied als „einen Schnappschuss dessen, was wir 2026 erleben“. Sie fügte hinzu: „Ich schaue mich um und frage mich, wie wir an einen Punkt gekommen sind, an dem es so viel Belastung und so wenig Unterstützung gibt. Ich meine, es sollte nicht unmöglich sein, sich von der Arbeit freistellen zu lassen, um mit dem Kind zum Arzt zu gehen – das ist wirklich verrückt. Meine Hoffnung ist, dass die Leute dieses Lied eines Tages hören und sagen: ‚Ja, damals war es echt verrückt, aber wir haben es überstanden.‘“ Nächste Woche beginnt die Band eine Nordamerikatournee, die bis Mitte Juni läuft, gefolgt von Konzerten in Europa und Großbritannien im Juli.