Die Künstlerin aus Nordlondon Eliza hat nach einer vierjährigen Pause bei Vollalben ihr drittes Independent-Album The Darkening Green vorgestellt. Das neunstöckige Alt-R&B-Projekt widmet sich Themen wie Kapitalismus, Natur und menschlicher Verbindung und wird von der neuen Single Pleasure Boy begleitet. Mutterschaft und persönliches Wachstum prägen subtil die emotionale Tiefe des Albums.
Eliza, früher bekannt als Eliza Doolittle, kehrte mit The Darkening Green am 4. März 2026 zur Musik zurück und markierte damit ihr erstes Vollalbum seit vier Jahren. Das Projekt, gemeinsam mit Phairo und EMIL geschrieben und produziert, erweitert ihren erdigen Alt-R&B-Sound über neun Tracks. Es behandelt Kapitalismus, Burnout, die Unausweichlichkeit der Natur und den Bedarf an menschlicher Verbindung – ohne belehrend zu wirken. nnIn einer Stellungnahme erklärte Eliza: „Dieses Album erforscht Themen wie Beton, Kapitalismus, Gier, Verbindung durch den Rauch hindurch, die Unausweichlichkeit der Natur, Ablehnung von Versuchen, die Natur zu ordnen und uns von ihr zu trennen.“ Sie fügte hinzu, es gehe um „Beten um meine eigene Präsenz, liebevollen Protest, gesunde Grenzen, Bewunderung für die Mutigen, Hingabe an den ursprünglichen Funken der Liebe, kosmische Wunder und nie das Liebesspiel und Feiern zu vergessen.“ nnDie Leadsingle Pleasure Boy verfügt über einen langsam aufbauenden Discoopuls mit Einflüssen von Prince und D’Angelo. Zu den Lyrics gehören: „‘Cause when my eyes fall on your body I feel high… are you coming to your senses or to mine?“ Andere Höhepunkte sind Anyone Else, beschrieben als ihr erstes echtes Liebeslied, und Cheddar, das eine ausbeuterische Arbeitsbeziehung thematisiert mit Zeilen wie: „You won’t make me bitter… roses blooming now with extra thorns“, untermalt von vintage Funk-Drums und drängendem Bass. nnAcht Jahre nach dem Verlassen ihrer Major-Label-Persönlichkeit hat Eliza einen unabhängigen Katalog mit A Real Romantic (2018) und A Sky Without Stars (2022) aufgebaut. Die Annahme der Mutterschaft im vergangenen Jahr hat den Ton des Albums geprägt. Sie bemerkte: „Ein Teil der Gründe für unsere Probleme in Gemeinschaften, Freundschaften, Beziehungen und in uns selbst liegt an der Umwelt und der Welt, die wir geschaffen haben.“ nnTracks wie Fever Dreams meditieren über urbanen Burnout: „Give them your sweat, give them your blood… what are you getting for it?“ Spiral zieht Inspiration aus der Klimaaktivistin Greta Thunberg und konfrontiert kollektive Verleugnung. Das Album endet mit Because We Can, das den buddhistischen Lehrer Dr. Larry Ward sampelt: „There is a peace and there is a joy that pain cannot take away.“ nnDie Tracklist lautet: 1. For The Hell of It, 2. Anyone Else, 3. Fever Dreams, 4. Cheddar, 5. Major, 6. Pleasure Boy, 7. Spiral, 8. Because We Can, 9. Zombie-Like. Das Album ist auf allen Streaming-Plattformen verfügbar.