Bucks-Trainer Doc Rivers deutet vor seiner Aufnahme in die Hall of Fame den Ruhestand an

Der Trainer der Milwaukee Bucks, Doc Rivers, hat angedeutet, dass er bald in den Ruhestand gehen könnte, und verwies dabei auf seinen Wunsch, mehr Zeit mit seinen Enkelkindern zu verbringen. Der 64-Jährige äußerte sich entsprechend vor der 96:90-Niederlage seines Teams gegen die Brooklyn Nets am Dienstag. Rivers, der im August in die Naismith Basketball Hall of Fame aufgenommen wird, hat noch ein Jahr Vertragslaufzeit.

Rivers äußerte sich nach der Bekanntgabe seiner Aufnahme in die Hall of Fame zu Fragen über seine Zukunft als Trainer. Gegenüber Journalisten sagte er: 'Ich werde darauf nicht antworten, aber ich habe Enkelkinder, die ich sehen möchte. So drücke ich es mal aus. Den Rest können Sie sich selbst zusammenreimen. Ich habe inzwischen sieben Enkelkinder, alle sind acht Jahre oder jünger, und es bricht mir jedes Mal das Herz, wenn ich den Großelterntag in der Schule eines jeden von ihnen verpasse. Es ist wahrscheinlich an der Zeit, sie öfter zu sehen, also überlasse ich es Ihnen, den Rest zu interpretieren.' (via HoopsHype). Die Bemerkungen haben die Spekulationen über seine Amtszeit bei den Bucks angeheizt, deren Bilanz nach der Niederlage in Brooklyn auf 31-48 sank. Marc Stein berichtete am Sonntag, dass die Aufnahme in die Hall of Fame dazu führen könnte, dass Rivers Milwaukee verlässt oder seine Rolle ändert, wobei der ehemalige Trainer der Memphis Grizzlies, Taylor Jenkins, als potenzieller Nachfolger gehandelt wird. Rivers plant, sich mit den Eigentümern der Bucks und General Manager Jon Horst zu treffen, um seine Zukunft zu besprechen. Zuvor war er während seiner ersten vier Jahre bei den Los Angeles Clippers sowohl als Trainer als auch als leitender Verantwortlicher tätig. Horst lobte Rivers in Interviews mit The Athletic und dem Milwaukee Journal Sentinel und bezeichnete ihn mehrfach als einen 'unglaublichen' Partner. 'Doc hat sein absolut Bestes gegeben, um den Zug so lange wie möglich auf den Schienen zu halten', sagte Horst. Er fügte hinzu, dass er die Zusammenarbeit mit Rivers genossen habe und sie die Angelegenheit schnell klären würden, lehnte es jedoch ab, sich zu den Vertragsdetails zu äußern.

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