Carlos Ortiz hat eine vorsichtige Einschätzung zu den Aussichten von LIV Golf nach der Saison 2026 abgegeben. Am Rande der BMW International Open in Deutschland erklärte das Mitglied von Torque GC, dass die Prognose nicht gut aussehe. Seine Äußerungen stehen im Kontrast zu optimistischeren Aussagen anderer Spieler der Liga.
Ortiz, der seit seinem Wechsel zu LIV im Jahr 2022 etwa 34 Millionen Dollar verdient hat, äußerte sich am Freitag nach seiner Runde gegenüber Journalisten. „Es sieht ein wenig schwierig aus; hoffentlich gibt es einen Weg nach vorne“, sagte er. „Ich kenne ehrlich gesagt nicht die ganze Situation, aber es sieht offensichtlich nicht gut aus, das wissen wir alle. Das ist sehr schade.“
LIV Golf steht vor einer ungewissen Zukunft, nachdem der saudische Public Investment Fund angekündigt hat, die Finanzierung nach der Saison 2026 einzustellen. Die Liga sucht für 2027 zwischen 250 und 300 Millionen Dollar von externen Investoren. CEO Scott O’Neil berichtete von einer positiven Dynamik, konnte jedoch keine Finanzierung bis zum Ende dieses Jahres garantieren.
Andere Spieler wie Bryson DeChambeau und Sergio Garcia äußerten sich zuversichtlich hinsichtlich eines Geschäftsplans für Team-Golf. Martin Kaymer berichtete von einem positiven Update aus einem kürzlichen Treffen mit O’Neil. Jon Rahm hat sich entschieden, nicht an Investorenpräsentationen teilzunehmen.
Nach der Verschiebung des Turniers in New Orleans stehen für LIV Golf noch drei Veranstaltungen im Kalender für 2026 an. Nach der Open Championship folgt das Turnier in Großbritannien, gefolgt von Stationen in Indianapolis und Michigan zum Abschluss des Jahres.