Carlos Sainz wird beim Großen Preis von Belgien 2026 nach einer Strafversetzung um 10 Plätze aufgrund der Verwendung zusätzlicher Antriebskomponenten vom 19. Startplatz ins Rennen gehen. Der Williams-Pilot war im Qualifying schneller als sein Teamkollege, verliert aber unter dem Strich fünf Plätze aufgrund weiterer Strafen gegen andere Fahrer. Zudem lobte er Mercedes-Pilot Kimi Antonelli, der sich für eine Funkmeldung während des Trainings entschuldigt hatte.
Sainz qualifizierte sich auf der Strecke in Spa-Francorchamps als 15., nachdem er Alex Albon zum zehnten Mal in dieser Saison hinter sich gelassen hatte. Ein neues Steuergerät löste die Strafe aus, da es das vierte dieser Art in der laufenden Saison war. Er beschrieb das Wochenende als schwierig, da ungelöste Probleme am Auto ihn im Training drei bis fünf Zehntelsekunden hinter seinen Teamkollegen zurückwarfen. Die Probleme konnten bis zum Qualifying behoben werden. Sainz äußerte sich auch zu einem Vorfall mit Antonelli im ersten freien Training. Antonelli hatte ihn am Teamfunk als Idioten bezeichnet, sich später jedoch persönlich entschuldigt. Sainz erklärte, die Entschuldigung zeige, dass Antonelli ein toller Kerl sei. Aufgrund zahlreicher Strafen gegen andere Piloten wird Sainz vor Isack Hadjar, Lance Stroll und Fernando Alonso starten.