Die 2025er-Ausgabe des CBS Nashville Big Bash Silvester-Specials stieß auf massive Kritik wegen eines schweren technischen Fehlers und mäßiger Auftritte. Die Sendung ging während des Sets von Lainey Wilson für über 12 Minuten dunkel und wechselte abrupt zu einer unpassenden Szene aus einer Matlock-Wiederholung. Moderatoren Hardy und Bert Kreischer konnten das Publikum nicht fesseln, während die Line-up gemischte Reaktionen hervorrief.
CBS' Nashville Big Bash, eine jährliche Silvestersendung aus Nashville seit 2021, erlebte am 31. Dezember 2024 in ihrer 2025er-Ausgabe einen katastrophalen technischen Zwischenfall. Etwa 45 Minuten nach Programmbeginn fiel der Feed für mehr als 12 Minuten komplett aus, während Lainey Wilson auftrat und ließ die Zuschauer im Dunkeln. Co-Moderator Bert Kreischer führte den Fehler später auf einen Stromausfall zurück, doch die Entscheidung des Senders, die Lücke mit einer Wiederholung der neuen Matlock-Serie mit Kathy Bates zu füllen, verschärfte die Verwirrung. Zuschauer, die auf Country-Musik gehofft hatten, sahen stattdessen eine Szene mit zwei asiatischen Frauen in einem hitzigen, sexuell aufgeladenen Streit, was zu massiver Online-Spaß machte.
Der Vorfall verstärkte bestehende Kritik an der Produktionsqualität der Show. Konservierte Applausgeräusche und übertrieben enthusiastisches Club-Publikum wirkten unecht, während Künstler wie Keith Urban und Rascal Flatts verstaubt erschienen. Moderatoren Hardy und Bert Kreischer wurden als unfunny bezeichnet, Hardy für mangelnde Bildpräsenz kritisiert. Das Line-up hatte Highlights wie Dwight Yoakams Auftritt, Zach Tops 'I Never Lie', Stephen Wilson Jr.s emotionale 'Stand By Me' und CeCe Winans' kraftvollen Gospel-Block, der als starke Diversitätswahl gegenüber früheren Token-Auftritten gelobt wurde.
Aktier wie Bailey Zimmerman und eine 'TEMU'-Version von Morgan Wallen wurden jedoch als Inbegriff der Mittelmäßigkeit verrissen, während Headliner Lainey Wilson und Jason Aldean trotz aktueller Auszeichnungen in einem polarisierten Genre weit von Superstar-Status entfernt gesehen wurden. Gretchen Wilsons wiederholte 'Redneck Woman'-Performance unterstrich die Nostalgieabhängigkeit des Events. Social Media explodierte, ein Tweet fasste es zusammen: 'Wow! Country Music hat sich echt verändert. Was für eine Enttäuschung. Von Lainey zu Dwight zu Brooks & Dunn zu Hardy zu schwungvollen Lesben. Wie sich die Zeiten ändern.'
Quoten zeigten die Folgen: ABCs Dick Clark Special stieg um 35 % gegenüber Vorjahr und übertraf CBS um 255 %. Kritiker sehen im Bash eine Priorisierung der Nashville-Werbung vor authentischer Country-Darstellung und fordern bessere Moderatoren, passende Künstler und echte Energie, um im boomenden Genre zu bestehen.