In der 33. Runde der brasilianischen Meisterschaft besiegte Ceará Corinthians mit 1:0 auswärts in der Neo Química Arena in São Paulo. Das einzige Tor erzielte Galeano in der ersten Halbzeit und sicherte Vozão den ersten Sieg gegen Timão in São Paulo im Brasileirão. Das Ergebnis ließ Corinthians auf den 13. Platz abrutschen, während Ceará auf den 12. stieg.
Das Spiel fand am Sonntag, den 9. November, statt, mit rund 40.000 Fans in der Neo Química Arena, auch bekannt als Itaquera. Ceará, das Corinthians in São Paulo noch nie in der brasilianischen Meisterschaft besiegt hatte, eröffnete die Torbilanz in der 30. Minute bei einem seltenen Konter mit einem Tor von Galeano. Neun Minuten später, in der 39., schoss Memphis Depay einen niedrigen Freistoß aus unmittelbarer Nähe des Ceará-Strafraums, doch Corinthians-Verteidiger André Ramalho warf sich mit dem Rücken zum Ball zu Boden und wurde am Hinterteil getroffen, in einem Moment, das als bizarr und symbolisch für das Spiel beschrieben wurde.
Corinthians, das durchgehend dominiert wurde, konnte nicht reagieren und erlitt seine fünfte Heimniederlage im Brasileirão, mit vier Unentschieden und sieben Siegen, was nur 25 von 48 möglichen Punkten in der Neo Química Arena ergibt. Unter Dorival Júnior zeigte das Team einen Mangel an taktischen Ideen und eingeübten Spielzügen, so die Analyse des Journalisten Juca Kfouri. Mit der viertgrößten Gehaltsliste der Liga hat Timão nun 42 Punkte und ist aus der Qualifikationszone für die Copa Sul-Americana heraus.
Ceará hingegen erreichte 43 Punkte und überholte die Gegner in der Tabelle. Kfouri kritisierte die Führung des Corinthians und betonte die Notwendigkeit von Veränderungen, um eine schlimmere Zukunft zu vermeiden, einschließlich Fan-Druck und Lösungen wie SAF oder Verhandlungen mit der Caixa Econômica Federal für Namensrechte am Stadion. 'Rettet Corinthians, den ehemaligen Meister der Meister!', schloss der Kolumnist.