Die britische Popstar Charli XCX gab ihr Schauspieldebüt mit der Sundance-Premiere von A24s 'The Moment', dem von Aidan Zamiri inszenierten Mockumentary, das ihre 'brat'-Ära-Berühmtheit satirisiert – wie zuvor im Trailer vorgestellt. Nach der Vorführung äußerte sie den Wunsch, über 'brat' hinauszugehen, inmitten eines vollen Festivalprogramms mit zwei weiteren Filmen.
Die Premiere fand am Freitag, dem 23. Januar 2026, im Eccles Theatre von Sundance in Park City, Utah, statt. Der 103-minütige FSK-18-Film, gemeinsam von Zamiri und Bertie Brandes verfasst und inspiriert von 'This Is Spinal Tap', startet am 30. Januar in den Kinos. Er zeigt Charli als sich selbst, wie sie mit Mainstream-Erfolg, Ausbeutung und dem Ende des 'brat summer' ringt – dem kulturellen Phänomen ihres 2024-Albums, das sogar die Kampagnenbotschaften von Kamala Harris prägte. Wichtige Besetzung: Alexander Skarsgård als aufgeblasener Regisseur, Rosanna Arquette als Plattenbossin und Cameos von Kylie Jenner, Julia Fox und Rachel Sennott. An die Zuschauer gewandt sagte Charli danach: „Im Moment, anders als die Ich im Film, will ich wirklich, dass 'brat' aufhört und ich so weit wie möglich pivotiere.“ Sie möchte sich kreativ herausfordern nach Jahren in der Musik seit ihrem 16. Lebensjahr. Zamiri scherzte über ihren vollen Terminkalender als 'XCX Dance'. Charli ist in zwei weiteren Sundance-2026-Filmen zu sehen: Gregg Arakis 'I Want Your Sex' mit Cooper Hoffman und 'The Gallerist', einer Kunstweltsatire mit Natalie Portman und Zach Galifianakis (Premiere samstags). Sie hat auch die Soundtrack für Warner Bros.' 'Wuthering Heights' mit Margot Robbie und Jacob Elordi komponiert (Start am 13. Februar). Fans in limettengrünen Mützen trotzen Schnee; Hibba Ahmed, 21, aus Salt Lake City, lobte ihre längst überfällige Popularität, während Gabrielle Held, 23, aus Atlanta, ihre erkennbare Marke pries. Dies ist die letzte Park-City-Ausgabe von Sundance vor dem Umzug nach Boulder 2027 und die erste seit Robert Redfords Tod. Erste Kritiken loben Charlis fesselnde Präsenz im stonefaced Mockumentary, obwohl einige seine satirische Schärfe anzweifeln.