Chilenischer Schlüssel bei der Abwendung US-amerikanischer Kupferzölle wegen Genehmigungsverzögerungen

Juan Ignacio Díaz, Präsident der International Copper Association, spielte eine Schlüsselrolle in den Verhandlungen mit den USA, um chilenische Kupferkathoden von Zöllen freizustellen. Bei einem Siemens-Seminar betonte er die Notwendigkeit, Umweltgenehmigungen in Chile zu beschleunigen, um das Ziel von 50 Millionen Tonnen Kupferproduktion bis 2050 zu erreichen. Er setzte sich für öffentlich-private Partnerschaften ein, um den Bergbausektor anzukurbeln.

Juan Ignacio Díaz, Chilene und Präsident und CEO der International Copper Association (ICA), die Bergbauriesen wie Codelco, BHP, Freeport-McMoRan, Antofagasta Minerals, Teck, Rio Tinto und Anglo American umfasst, war maßgeblich an den Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten beteiligt. Zusammen mit Kanzler Alberto van Klaveren und Verbänden wie Sonami und Consejo Minero legte er technische Argumente vor, die zeigten, dass chilenisches Kupfer keine Bedrohung darstellt, und erreichte erfolgreich die Befreiung von Kupferkathoden von Zollsätzen.

Beim Siemens-Seminar 'visión 360° de la innovación a la acción' erörterte Díaz die Herausforderungen der globalen Kupferproduktion. Laut Cochilco betrug die weltweite Produktion 2024 22 Millionen Tonnen, während Chile bis 2050 50 Millionen anstrebt, was dem Äquivalent einer Escondida-Mine (von BHP, die letztes Jahr 1,2 Millionen Tonnen produzierte) pro Jahr entspricht. 'Wir müssen die Kupferproduktion weiter steigern... Ich würde mir wünschen, dass Chile aufwacht und Teil dieser zusätzlichen 25 Millionen Tonnen wird', sagte Díaz.

Um dies zu erreichen, schlug er öffentlich-private Partnerschaften vor. 'Partnerschaften umfassen einerseits, dass der Staat einen regulatorischen Rahmen, Raumplanung, soziale Legitimität und langfristige Stabilität beiträgt', während der private Sektor Investitionen, Innovation und Umsetzung liefert. Bei Umweltgenehmigungen lobte er den chilenischen regulatorischen Rahmen, der in Stabilitäts- und Entwicklungsranglisten seinen Nachbarn überlegen ist. Er drängte jedoch auf schnellere Fristen: 'Stellen Sie alle Anforderungen, die Sie wollen, aber schnell'. Er schloss mit den Worten: 'Der regulatorische Rahmen schläft... Wir brauchen Umsetzung'.

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