China wirbt um Frankreichs Unterstützung im Streit mit Japan um Taiwan

Chinas Topdiplomat Wang Yi forderte gegenseitige Unterstützung mit Frankreich in einem Telefonat mit einem französischen Berater und hob Pekings Bemühungen hervor, diplomatische Rückendeckung inmitten eines Streits mit Japan zu erhalten. Er kritisierte die kürzlichen Taiwan-bezogenen Äußerungen der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi als provokativ.

Am 28. November 2025 erklärte das chinesische Außenministerium in einer Stellungnahme, dass Chinas Topdiplomat Wang Yi am Donnerstag ein Telefonat mit Emmanuel Bonne, dem diplomatischen Berater des französischen Präsidenten, geführt habe. Im Gespräch wies Wang darauf hin, dass die japanische Premierministerin Sanae Takaichi in diesem Monat "provokative Äußerungen im Zusammenhang mit Taiwan" gemacht habe.

Wang erklärte gemäß der Stellungnahme des Ministeriums: "Peking und Paris sollten sich in Fragen der Kerninteressen des jeweils anderen fest unterstützen." Er fügte hinzu: "Ich hoffe, dass die französische Seite weiterhin fest am Prinzip der Einen China festhält."

Die Äußerungen unterstreichen Pekings diplomatische Bemühungen, Unterstützung von Frankreich inmitten des Streits mit Japan zu sichern. Die Spannungen drehen sich um Taiwan, wobei Takaichis Kommentare den Zorn Pekings erregt haben. Frankreich hat historisch das Prinzip der Einen China eingehalten, und China betonte erneut die Erwartung anhaltender Einhaltung.

Dieses Telefonat stellt Chinas Strategie dar, internationale Unterstützung zu gewinnen, um die diplomatischen Reibungen mit Japan zu entschärfen. Schlüsselwörter umfassen China, Frankreich, Chiná-Japan-Beziehungen, Wang Yi und Sanae Takaichi.

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