Unterzeichner der Konvention über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten stimmten gegen einen Vorschlag für flächendeckende Handelsbeschränkungen für alle Aalarten, einschließlich des Japanischen Aals. Die Europäische Union reichte den Vorschlag ein und argumentierte, dass Exportfänge zu Populationsrückgängen führen. Japan sprach sich dagegen aus und berief sich auf fehlende wissenschaftliche Belege.
Am 28. November 2025 stimmten Unterzeichner der Konvention über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten wilder Tiere und Pflanzen (CITES, auch Washingtoner Konvention genannt) in einer Ausschusssitzung gegen einen Vorschlag für flächendeckende Beschränkungen des Handels mit allen Aalarten, einschließlich des Japanischen Aals. Die Sitzung fand in London statt, und das Ergebnis der Abstimmung wird auf der Plenarsitzung der CITES-Konferenz am 5. Dezember in Usbekistan berichtet.
Der Vorschlag wurde von der Europäischen Union und anderen Parteien eingebracht, die behaupteten, dass Aalpopulationen hauptsächlich durch Fänge für den Export zurückgehen. Die EU argumentierte, dass ein Rückgang bei einer Art zu übermäßiger Ausbeutung anderer führt. Japan sprach sich gegen die Maßnahme aus und erklärte, der Japanische Aal sei nicht gefährdet und der Vorschlag fehle an wissenschaftlichen Belegen. In Japan gibt es Bedenken, dass solche Beschränkungen die Aalpreise und -versorgung beeinträchtigen könnten, angesichts der tiefen Verwurzelung der Art in der japanischen Ernährungskultur.
Laut The Japan Times hob die Position der EU die vernetzte Ausbeutung von Aalarten hervor, während Japans Opposition das Fehlen robuster wissenschaftlicher Grundlagen betonte. The Japan News berichtete, dass der Vorschlag von der EU und anderen kam, wobei Japan sich entschieden dagegen aussprach.
CITES zielt darauf ab, sicherzustellen, dass der internationale Handel mit Wildarten deren Überleben nicht bedroht. Diese Ablehnung unterstreicht anhaltende Debatten über die Abwägung von Handelsinteressen und Naturschutzbemühungen.