Der 17-jährige Amerikaner Cooper Lutkenhaus schrieb Geschichte beim Dr. Sander Scorcher Invitational, indem er den US-U20-Hallenrekord über 800 m mit 1:45,23 in seinem Profi-Debüt zerstörte. Das Treffen, das am 25. Januar 2026 im Armory Track and Field Center in New York stattfand, brachte auch starke Leistungen internationaler Athleten, darunter Schwedens Wilma Nielsen, die den Frauen-Meilenlauf mit weltbesten 4:26,74 gewann.
Das Dr. Sander Scorcher Invitational fand über zwei Tage, Freitag und Samstag, im Armory Track and Field Center in Washington Heights, New York, statt. Dieses Mittelsaison-Hallenleichtenathletik-Treffen hob Elite- und College-Wettbewerbe hervor und zog Highschool-Phänomene, Profis und Universitätsmannschaften an. Im Herren-800m-Elitelauf dominierte Lutkenhaus von vorn, beschleunigte in der Mitte und finisierte fast zwei Sekunden vor Shane Cohens 1:47,63. Seine Zeit übertraf Donovan Brazier früheres US-U20-Hallenmarke von 1:45,93 und ist die schnellste Hallen-800m-Zeit aller Zeiten eines Highschoollers. Weitere Platziere waren William Cuthbertson (1:47,86), Luciano Fiore (1:48,19) und Jacob Van Orden (1:48,21). Im Herren-Meilen-Elitelauf siegte Frankreichs Flavien Szot in 3:54,00 vor Wes Porter (3:54,52) und Marokkos Fouad Messaoudi (3:55,42). Auf der Damen-Seite gewann die US-Amerikanerin Meghan Hunter die 800 m in 1:59,70, gefolgt von Olivia Baker (2:00,46) und Ajee' Wilson (2:00,92). Norwegens Nora Haugen wurde Siebte mit 2:03,90 und stellte dabei einen Programmrekord für die St. John's University auf. Wilma Nielsen, die für Oregon und Schweden antrat, holte sich den Frauen-Meilenlauf mit weltbesten 4:26,74, knapp vor Rachel McArthur (4:26,98) und Sadie Engelhardt (4:27,54). College-Highlights umfassten den Dreifachsieg der St. John's-Frauen und 13 Top-10-Platzierungen, wobei Haugens Rekord hervorstach. Die Männer von Marist University sahen Joaquin Bell-Andrade seinen Open-Meilen-Heat in 4:25,05 gewinnen, während ihre Frauen mehrere Saisonbestleistungen erzielten. Das Treffen unterstrich aufstrebende Talente und die Wettkampftiefe in der Hallenleichtathletik.