Der chilenische Meister Coquimbo Unido kehrte nach 34 Jahren in die Copa Libertadores zurück und erreichte ein dramatisches 1:1-Unentschieden gegen den uruguayischen Verein Nacional im Estadio Sánchez Rumoroso. Sebastián Coates erzielte in der 22. Minute per Kopfball die Führung für die Gäste, während Manuel Fernández in der fünften Minute der Nachspielzeit nach einem Abpraller den Ausgleich erzielte.
Coquimbo Unido traf bei seinem Debüt in der Gruppenphase der Copa Libertadores auf Nacional aus Uruguay und feierte damit die Rückkehr zum kontinentalen Turnier nach 34 Jahren Abwesenheit, seit der einzigen vorherigen Teilnahme 1992 unter José Sulantay. Das Spiel fand im Estadio Sánchez Rumoroso von Coquimbo statt, wo die von Hernán Caputto trainierten „Piraten“ einen wertvollen Punkt holten.
Nacional ging in der 22. Minute durch einen Kopfball von Sebastián Coates nach einer Ecke von Nicolás Lodeiro in Führung. Coquimbo wurde in der 7. Minute ein Tor wegen eines Fouls von Manuel Fernández an Torhüter Luis Suárez aberkannt, ebenso wie in der 64. Minute aufgrund einer Abseitsstellung von Leandro Cornejo.
Die Chilenen kontrollierten in der zweiten Halbzeit den Ballbesitz, taten sich aber schwer, klare Torchancen zu kreieren. Einwechslungen wie Lucas Pratto für Nicolás Johansen und Martín Mundaca für Alejandro Azócar sollten den Angriff beleben. In der 79. Minute köpfte Fernández in Richtung Tor, doch Coates klärte auf der Linie.
Der Ausgleich fiel in der 94. Minute: Pratto schoss, Suárez parierte den Nachschuss und Fernández staubte zum 1:1 ab, was bei den Einheimischen großen Jubel auslöste. Nacional, das über mehr internationale Erfahrung verfügt, konnte die Führung nicht über die Zeit bringen.
Coquimbo reist am Dienstag, den 14., für das nächste Spiel der Gruppe B zu Universitario de Lima.