Das Shanzu Magistrate's Court in Kenia hat die Haft von sechs iranischen Staatsangehörigen bis zum 12. Januar 2026 verlängert, im Rahmen einer Untersuchung zu einem mutmaßlichen Drogenhandels mit einem Wert von über 8 Mrd. KSh. Das Urteil folgte einem Antrag der Staatsanwaltschaft, die die Komplexität des Falls hervorhob. Die Verdächtigen wurden auf einem Schiff im Kilindini Port mit mutmaßlich synthetischen Betäubungsmitteln festgenommen.
Am 4. Dezember 2025 erteilte Chefmagistrat Antony Muchigi am Shanzu Magistrate's Court eine Hafterstreckung für sechs iranische Staatsangehörige, die in einen mutmaßlichen Drogenhandels involviert sind. Die Entscheidung erfolgte auf Antrag des Director of Public Prosecutions (DPP), der weitere forensische Analysen und internationale Zusammenarbeit aufgrund der komplizierten Natur der Operation forderte.
Die Verdächtigen stehen unter dem Section 4(a)(ii) des Narcotic Drugs and Psychotropic Substances (Control) Act von 1994 in Bezug auf den Handel mit synthetischen Betäubungsmitteln vor Gericht. Sie wurden am 24. Oktober 2025 festgenommen, als die Kenya Navy ein verdächtiges Schiff im Kilindini Port abfing. Die Behörden entdeckten 769 Pakete mit einer kristallinen Substanz im Gesamtgewicht von etwa 1.036 Kilogramm, die als synthetische Drogen vermutet werden.
Die ersten Gerichtsverfahren begannen am 27. Oktober 2025 mit einer 30-tägigen Haftverlängerung, die am nächsten Tag genehmigt wurde. Am 15. November 2025 wurde eine weitere Verlängerung um 21 Tage angeordnet, um tiefere Untersuchungen zum Ursprung und Ziel der Drogen durchzuführen. Die laufenden Ermittlungen umfassen die forensische Untersuchung der Mobiltelefone der Verdächtigen im Hauptquartier der Directorate of Criminal Investigations (DCI) und Labortests der beschlagnahmten Proben durch den Government Chemist.
Der Ermittlungsbeamte wies darauf hin, dass das Ausmaß der Operation, die Art der Substanzen und Verbindungen zu internationalen Netzwerken zusätzliche Zeit erfordern. Der DPP bezeichnete den Fall als Angelegenheit der nationalen Sicherheit, die mit Bemühungen zur Bekämpfung transnationaler organisierter Kriminalität übereinstimmt. Die Verdächtigen bleiben in Haft im Port Police Station, wobei eine Entscheidung über formelle Anklagen bei ihrer nächsten Gerichtsverhandlung am 12. Januar 2026 erwartet wird.