Die neue Broadway-Produktion des Musicals Chess von Benny Andersson und Björn Ulvaeus feierte am 17. November 2025 Premiere und erhielt gemischte Kritiken. Gesang und Musik werden gelobt, doch die Geschichte wird von Kritikern als flach bezeichnet. Benny Andersson hofft, dass diese Version frühere Drehbuchprobleme behebt.
Das Musical Chess, geschrieben von Benny Andersson und Björn Ulvaeus, erhielt am 17. November 2025 eine neue Chance auf dem Broadway in New York. Die Premiere markiert einen Racheversuch nach der katastrophalen Produktion von 1988, die verrissen und nach nur vier Monaten geschlossen wurde.
Kritiker stimmen darin überein, dass Musik und Gesang makellos sind. Laut Dagens Nyheter lautet das Urteil: «Guter Gesang, aber ein Drehbuch, das zu wünschen übrig lässt. Das ist das Kritikerurteil zur neuen Version des Musicals Chess von Björn Ulvaeus und Benny Andersson auf dem Broadway.» Sie beschreiben die Geschichte als flach, trotz hoher Erwartungen an die überarbeitete Version.
Benny Andersson, der die Musik zusammen mit Björn Ulvaeus komponierte, äußert sich optimistisch in einem SVT-Interview. «Sie haben versucht, einige der Probleme mit dem Drehbuch zu beheben», sagt er und hofft auf eine erfolgreiche Revanche. Kulturnyheterna war vor Ort bei der Premiere und notierte Anderssons positive Haltung.
Der Hintergrund der neuen Produktion beinhaltet die Behandlung der Drehbuchprobleme, die die Originalversion plagten. Trotz der Herausforderungen von 1988 wird dies als spannendes neues Kapitel für das klassische Musical gesehen, das ursprünglich von Schach und Kalter-Krieg-Themen inspiriert wurde.