Erstmals werden Nigerias Chief Technology Officers und Chief Information Officers in Lagos zusammenkommen, um die Rolle der Technologie bei der Transformation der Öl- und Gasindustrie zu erkunden. Der dreitägige Rückzugsort, organisiert von CPAAT Consulting, konzentriert sich auf den Einsatz smarter Technologien, um Produktion, Sicherheit und Umweltüberwachung zu verbessern. Branchenführer zielen darauf ab, Herausforderungen anzugehen, die dem Sektor Milliarden an entgangenen Einnahmen gekostet haben.
Der Rückzugsort, geplant vom 7. bis 9. November 2025 in GRA, Ikeja, in Lagos, trägt das Motto „Die Öl- und Gasbranche mit smarter Technologie transformieren“. Organisiert von CPAAT Consulting, bringt er CIOs, CTOs, Entscheidungsträger aus den Öl-, Gas- und Energiesektoren sowie Technologie-Innovatoren, Regulierer und Unternehmenspartner in Afrikas digitaler Wirtschaft zusammen.
Folarin Banigbe, CEO von CPAAT Consulting, betonte das Ziel des Events: „Der dreitägige Rückzugsort soll CIOs dazu bringen, die für die Ölindustrie erforderliche digitale Transformation zu leiten.“ Er hob Nigerias Produktionsdefizit hervor und wies darauf hin, dass das kriegsgebeutelte Libyen etwa 3 Millionen Barrel pro Tag produziert im Vergleich zu Nigerias 1,5 Millionen, trotz fähigem Personal. „Wir haben starke Leute in der Branche, also gibt es eine Gelegenheit für Nigeria, mehr zu tun“, sagte Banigbe.
Banigbe wies auf die Folgen einer unzureichenden Technologieadoption hin, einschließlich Milliarden verlorener Dollar durch Ereignisse wie das Ölunfall in Ogoni, das das Bohren aufgrund von Umweltzerstörung und Gemeinschaftsunruhen stoppte. Er führte viel Schaden auf menschliche Faktoren und Ausrüstungsausfälle zurück, die durch Überwachungstechnologien für Pipelines verhindert werden könnten. „Wenn es keine Lecks gäbe, gäbe es keine Umweltschäden; wenn es keine Umweltschäden gäbe, gäbe es keine Gemeinschaftsunruhen, die letztendlich Millionen von Dollar an Produktion verkürzen“, erklärte er.
Die Diskussionen werden den Einsatz von Technologie zur Überwachung von Öllecks zur Sicherung der Umwelt und der Produktion abdecken, sowie KI-gestützte Operationen, smarte Sicherheitssysteme und datenbasierte Governance. Banigbe betonte die Notwendigkeit eines kollaborativen Ansatzes jenseits von Silos, um die Produktion zu steigern, Abfall zu reduzieren und die Effizienz in einem Sektor zu verbessern, der durch hohe Betriebskosten aufgrund von Sicherheitsproblemen und Unruhen belastet ist. Technologien wie Drohnen könnten Rohrwechsel vorhersagen und Risse in Echtzeit erkennen und so die Wertschöpfungskette ab der Beschaffung stärken.
Kayode Mustapha, CEO von Gididrone Services, fügte hinzu: „Mit neuer Technologie können wir mehr Öl gewinnen, als wir dachten, und uns helfen, mehr aus dem Boden zu holen. Ein durchschnittlicher Brunnen kostet heute 10 Millionen Dollar und kann entweder defekt sein oder versiegen, aber mit Technologie können Daten und Informationen Entscheidungen bilden und Vertrauen geben.“
Das Event soll einen reflektierenden Raum schaffen, um Erfahrungen auszutauschen und Führungsherausforderungen anzugehen, um digitales Leadership in Nigerias kritischer Ölwirtschaft neu zu definieren.