Der Trainer der Universidad Católica, Daniel Garnero, hob das entscheidende Samstagsspiel gegen Unión La Calera für die direkte Qualifikation zur Copa Libertadores hervor. Er lobte die Aufhebung der Sperre von Fernando Zampedri und sieht die Notwendigkeit eines größeren Kaders im Jahr 2026, falls sie den internationalen Platz sichern. Das Team hängt allein vom eigenen Ergebnis ab, um in die Gruppenphase zurückzukehren, die seit 2021 fehlt.
Universidad Católica trifft am Samstag um 18:00 Uhr in seinem Stadion auf Unión La Calera mit der Chance, den Platz Chile 2 für die Copa Libertadores zu sichern. Vor dem Spiel betonte Daniel Garnero seine Bedeutung, insbesondere nach der Aufhebung der Sperre von Fernando Zampedri wegen seiner zehnten Gelben Karte, die ihm das Spiel erlaubt. „Er ist der Torschützenkönig der Liga, der Torschützenkönig unseres Teams, ein hochrespektierter Profi unter seinen Kollegen“, sagte der Trainer. Er fügte hinzu, dass er dem Ausgang vertraue: „Ich habe Fer gefragt, und er sagte, er habe nichts getan. Er war sehr sicher, dass das passieren könnte. Dass er freigesprochen wurde und spielen kann, ist sehr wichtig für uns“.
Garnero schätzte die Position des Teams am Turnierende, das nur von sich selbst abhängt. „Das letzte Heimspiel zu erreichen und nur von sich selbst abhängig zu sein, ist sehr gut. Hätte man uns das bei unserer Ankunft gesagt, hätte ich sofort unterschrieben, denn es war sehr schwer“, bemerkte er. Er hob die positive Reaktion des Kaders und den Kontext des Vereins hervor, der mit internationalen Turnieren kämpft. „Dieser Kader hat sehr gut reagiert. Der Verein kämpft schon länger darum, an internationalen Turnieren teilzunehmen. Eine Chance auf direkte Libertadores-Qualifikation ist sehr gut. Wir sind in einer unschlagbaren Situation“, fügte er hinzu.
Zum Thema Zukunft vermied Garnero Details zu Verträgen von über zehn Spielern und priorisierte das Spiel. Bei einer Libertadores-Qualifikation erwartet er jedoch Änderungen. „Dieser Kader war für ein einziges Turnier zu klein. Wenn wir international antreten können, brauchen wir nicht nur Qualität, sondern auch Quantität... die schon benötigt wurde“, sagte er. Er beharrte auf Fokus: „Am wichtigsten für uns ist Samstag. Wir dürfen uns nicht ablenken lassen“.
Zu Verletzungen: Cristián Cuevas ist genesen, hat aber kein Spielrhythmus, weshalb er nicht berücksichtigt wurde, um Risiken zu vermeiden. „Er ist sehr gut in Form, aber nicht im Wettkampfrhythmus. Wenn wir ihn brauchen, wird er sich anstrengen, und niemand kann mir garantieren, dass das kein größeres Problem verursacht“, erklärte er. Alfred Canales ist weiter ungewiss: „Es gibt Tage, an denen es ihm gut geht, und Tage, an denen es ihm sehr schlecht geht. Gestern ging es ihm sehr schlecht. Ich kann Alfreds Status nicht bestätigen“.