DCI weist Behauptungen über Vergiftung von Raila durch indischen Arzt zurück

Kenias Kriminalpolizei (DCI) hat in sozialen Medien kursierende Behauptungen zurückgewiesen, wonach der ehemalige Premierminister Raila Odinga von einem indischen Arzt für 300 Millionen KES vergiftet worden sei. Die Behörde bezeichnete die Beiträge als erfunden.

Die Direktion für Kriminaluntersuchungen (DCI) veröffentlichte am Freitag, den 12. Juni, eine Erklärung, in der ein viraler Beitrag als falsch gekennzeichnet wurde. Dieser behauptete, ein indischer Arzt habe gestanden, Raila Odinga während einer Behandlung in Indien mit Botulinumtoxin vergiftet zu haben. Die DCI erklärte, die verbreiteten Informationen seien gefälscht und forderte die Öffentlichkeit auf, solchen Behauptungen keinen Glauben zu schenken.

Raila Odinga verstarb am 15. Oktober 2025 während eines Morgenspaziergangs in Kerala, Indien. Er wurde in das Devamatha Hospital in Koothattukulam gebracht, konnte jedoch nicht wiederbelebt werden. Als unmittelbare Todesursache wurde ein Herzstillstand angegeben, zusätzlich zu bestehenden gesundheitlichen Problemen, darunter ein kürzlich erlittener Schlaganfall, Diabetes und Bluthochdruck.

Der ehemalige Premierminister wurde am 19. Oktober 2025 beigesetzt. Präsident William Ruto hatte in Absprache mit der Familie seine Reise zur medizinischen Behandlung nach Indien arrangiert. Trotz der offiziellen Angaben halten sich die Spekulationen über die Umstände seines Todes in den sozialen Medien weiter.

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