Ein digitaler Taxifahrer wurde im Stadtteil Kitusuru in Nairobi nach einem Streit mit einem Fahrgast erstochen. Die Directorate of Criminal Investigations hat eine Fahndung nach dem Verdächtigen eingeleitet. Der Vorfall unterstreicht anhaltende Sicherheitsbedenken für Ride-Hailing-Betreiber in der Stadt.
Am Wochenende nahm Kenneth Kimani Gachoka, ein digitaler Taxifahrer, einen Fahrgast an einer Tankstelle in Westlands auf und fuhr ihn zur Chrisco Christian Church im Stadtteil Kitusuru in Nairobi. Bei der Ankunft eskalierte ein Streit zu Gewalt, woraufhin der Fahrgast Gachoka angeblich in den Hals stach.
Trotz der schweren Verletzung schaffte Gachoka es, den Ort zu verlassen und seine Kollegen um Hilfe zu bitten. Sie brachten ihn in das nächstgelegene Krankenhaus, wo er jedoch bereits tot aufgefunden wurde. Vor seinem Tod beschrieb Gachoka den Angriff seinen Kollegen und berichtete, wie der Fahrgast während ihrer Auseinandersetzung gewalttätig geworden war.
Ermittler der Directorate of Criminal Investigations (DCI) reagierten umgehend, besuchten den Tatort und stellten Gachokas Fahrzeug zur Untersuchung sicher. Die Leiche des Fahrers wurde in die Leichenhalle überführt, wo sie auf die Ergebnisse der Obduktion wartet. Im Rahmen der Ermittlungen prüfen die Beamten Aufnahmen von Überwachungskameras an der Tankstelle in Westlands, um den Verdächtigen zu identifizieren und zu orten.
Die DCI hat die Öffentlichkeit aufgefordert, Informationen zur Ergreifung des Täters beizutragen und betont die laufende Fahndung. Dieser tragische Vorfall unterstreicht die Risiken, denen Gig-Economy-Arbeiter in Kenias Städten ausgesetzt sind, wo Streitigkeiten ohne Vorwarnung tödlich enden können.