Der indische Spionagethriller 'Dhurandhar' hat den Spitzenplatz in Netflix' globaler Top-10-Liste nicht-englischsprachiger Filme erreicht, mit 7,6 Millionen Aufrufen in der Woche vom 26. Januar bis 1. Februar. Er führt auch die Charts in Indien und Pakistan an und markiert einen bemerkenswerten Crossover inmitten regionaler Spannungen. Regie führte Aditya Dhar, mit Ranveer Singh als verdecktem Agenten in Karatschi.
'Dhurandhar', ein Spionagethriller um eine indische Geheimoperation, hat sich auf Platz 1 der weltweiten Netflix-Chart nicht-englischsprachiger Filme mit 7,6 Millionen Aufrufen in der genannten Woche katapultiert. Die von Ranveer Singh angeführte Produktion, die eine jahrzehntelange verdeckte Mission in die kriminelle und politische Unterwelt von Karatschi schildert, dominiert ebenfalls die Netflix-Top-10-Movie-Listen in Indien und Pakistan. Dieser Erfolg erstreckt sich über Südasien, einschließlich Spitzen- oder nahezu Spitzenpositionen in Bangladesch und Sri Lanka sowie starker Leistungen in Teilen des Nahen Ostens. Die Popularität des Films in Pakistan hat besondere Bedeutung, angesichts des langjährigen Verbots indischer Filme in pakistanischen Kinos, verschärft durch bilaterale Spannungen und die Blockade von Kinostarts. Wie Variety berichtet, würde diese Prämisse – fokussiert auf indische Geheimdienstaktivitäten in Pakistan – in traditionellen Kinos wahrscheinlich auf Widerstand stoßen, doch Streaming ermöglicht breiten Zugang für pakistanische Zuschauer. Produziert von Jio Studios und B62 Studios, verfügt 'Dhurandhar' über ein Ensemble mit Akshaye Khanna als Antagonist sowie Sanjay Dutt, R. Madhavan, Arjun Rampal, Sara Arjun, Rakesh Bedi, Manav Gohil, Danish Pandor, Saumya Tandon, Gaurav Gera und Naveen Kaushik. Die Geschichte erstreckt sich über zwei Teile; der erste Teil wurde zum einträglichsten Hindi-Film Indiens und spielte domestic 116 Millionen Dollar sowie international 32 Millionen Dollar ein. Die Fortsetzung 'Dhurandhar: The Revenge' ist für den Kinostart am 19. März vorgesehen und wird die Hintergrundgeschichte des Protagonisten beleuchten, während die Handlung fortgesetzt wird. Dieser Streaming-Durchbruch unterstreicht die Rolle von Netflix beim Überbrücken von Gräben, insbesondere in Regionen mit Konfliktgeschichte wie den vier Indien-Pakistan-Kriegen seit 1947, die um Kaschmir kreisen.