Der mexikanische Schauspieler Diego Luna stellte die Ticketkosten für die Weltmeisterschaft 2026 infrage und bezeichnete sie als für die meisten Fans unerschwinglich. Seine Äußerungen decken sich mit der früheren Kritik des Regisseurs Alejandro González Iñárritu.
Diego Luna erklärte, dass die aktuellen Preise den Fußball in ein Ereignis verwandelt hätten, das der Oper gleiche. „Es ist, als wäre Fußball plötzlich über Nacht zur Oper geworden“, sagte er während eines Interviews mit dem spanischen Sender Cadena SER. Der Schauspieler erinnerte sich daran, 1986 ein Spiel besucht zu haben, dank Eintrittskarten, die sein Onkel als Arbeitsvorteil erhalten hatte. Er merkte an, dass die Weltmeisterschaft damals über soziale Schichten hinweg inklusiv gewesen sei. Alejandro González Iñárritu hatte bereits Wochen zuvor gesagt, dass das günstigste Ticket zwischen 10.000 und 20.000 Pesos koste. Der Regisseur kritisierte die Ausrichtung durch drei Länder und bezeichnete sie als einen Akt „korporativer Gewalt“ seitens der FIFA.