Vermummte Personen verursachten am 10. Juni 2026 Unruhen in der Nähe der Universidad del Valle und griffen im Süden von Cali ein Privatfahrzeug mit einem Sprengsatz an.
Die Vorfälle ereigneten sich an der Kreuzung Calle 13 und Carrera 100, wo während der Demonstrationen der Einsatz von sogenannten papas bomba (selbstgebaute Sprengkörper) gemeldet wurde. Einsatzkräfte der Verkehrsbehörde (Secretaría de Movilidad), der Polizei und der UNDMO reagierten auf den Vorfall. Es gab keine Todesopfer oder Verletzten. Die Verkehrsbehörde verurteilte die Aktionen, die die Sicherheit der Bürger gefährden. Der stellvertretende Verkehrsleiter, Hauptmann Luis Fernando Escobar Nieto, überwachte die Umleitungen und die Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung. Während die Proteste andauerten, blieb die Straße gesperrt. Die Behörden empfahlen Ausweichrouten wie die Avenida Bicentenario sowie die Korridore am See La Valla und forderten Autofahrer zur Vorsicht auf.