Die Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten hat Guinea-Bissau nach einem Putsch suspendiert. Die Maßnahme erfolgt inmitten regionaler Bedenken hinsichtlich politischer Instabilität.
Am 28. November hat die Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (Ecowas) die Suspendierung der Mitgliedschaft von Guinea-Bissau angekündigt. Diese Entscheidung ergibt sich direkt aus einem gemeldeten Putsch in diesem westafrikanischen Land.
Die Suspendierung ist Teil des Ecowas-Protokolls zur Bewältigung unkonstitutioneller Regierungswechsel in Mitgliedstaaten. Es wurden keine weiteren Details zum Putsch oder zum genauen Zeitplan in der Ankündigung gegeben. Guinea-Bissau, eine KüstenNation in Westafrika, hat wiederkehrende politische Turbulenzen erlebt, doch dieses jüngste Ereignis löste eine schnelle regionale Reaktion aus.
Ecowas-Führer haben in ähnlichen Fällen historisch Sanktionen und Suspendierungen verhängt, um die verfassungsmäßige Ordnung wiederherzustellen. Die Auswirkungen für Guinea-Bissau umfassen eine potenzielle Isolation von der regionalen wirtschaftlichen und politischen Zusammenarbeit.