Ägypten und WHO besprechen gemeinsame Pläne zur Unterstützung krisenbetroffener Gesundheitssektoren

Der ägyptische Gesundheits- und Bevölkerungsminister Khaled Abdel Ghaffar traf sich am Sonntag mit hochrangigen Vertretern der Weltgesundheitsorganisation, um gemeinsame Mechanismen zur Unterstützung von Gesundheitssektoren zu besprechen, die von anhaltenden globalen Krisen betroffen sind. Die Gespräche konzentrierten sich auf kurz- und langfristige Strategien, um medizinische Kapazitäten in Konfliktgebieten wieder aufzubauen und nationale Gesundheitsteams auf internationales Niveau zu schulen. Das Treffen fand im Hauptquartier des Gesundheitsministeriums in der Neuen Hauptstadt statt.

Das Treffen konzentrierte sich auf die Verbesserung der Koordination mit der WHO, um humanitäre Hilfe zu beschleunigen, einschließlich der Erleichterung der Überstellung von Patienten aus krisenbetroffenen Gebieten zur Behandlung in ägyptischen Krankenhäusern. Abdel Ghaffar betonte die Bedeutung, bestehende Abkommen in unmittelbare Maßnahmen vor Ort umzusetzen, um die Notfallreaktionskapazität des Gesundheitssektors zu stärken.

Die Diskussionen befassten sich auch mit der Bildung eines spezialisierten nationalen medizinischen Teams für schnelle Einsätze in Krisensituationen sowie mit der Sanierung beschädigter Gesundheitsinfrastruktur im Rahmen breiterer Bemühungen, die nachhaltige Notfallvorbereitung und Resilienz in der Region zu verbessern.

Die WHO-Delegation wurde von Chikwe Ihekweazu, Exekutivdirektor des Gesundheitsnotfallprogramms im WHO-Zentrale in Genf, und Naeema Al Gasseer, WHO-Vertreterin in Ägypten, geleitet. Beide Vertreter lobten die Qualität der beobachteten Dienstleistungen bei kürzlichen Besuchen in ägyptischen Gesundheitseinrichtungen und äußerten ihre Bereitschaft, die Zusammenarbeit auszubauen, indem sie Prioritätsbedürfnisse identifizieren und umsetzbare Pläne zur Bewältigung gesundheitlicher Herausforderungen in krisenbetroffenen Gebieten, einschließlich Gaza und Sudan, entwickeln.

Hochrangige Beamte des ägyptischen Gesundheitsministeriums und WHO-Experten nahmen am Treffen teil. Es wurden keine zusätzlichen technischen oder finanziellen Details bekanntgegeben.

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