Ägypten wird die 24. Tagung der Vertragsparteien der Barcelona-Konvention (COP24) vom 2. bis 5. Dezember abhalten und damit Umweltminister sowie Vertreter aus 21 Mittelmeerstaaten sowie hochrangige Vertreter des UN-Umweltprogramms zusammenbringen. Die Konferenz wird den Fortschritt 2024–2025 im Rahmen des Mittelmeer-Aktionsplans prüfen und wichtige Entscheidungen zum Arbeitsprogramm und Budget für 2026–2027 treffen.
Das ägyptische Umweltministerium gab am Montag bekannt, dass das Land die COP24 ausrichtet und damit Umweltminister sowie Vertreter aus 21 Mittelmeerstaaten mit hochrangigen Vertretern des UN-Umweltprogramms (UNEP) zusammenbringt. Manal Awad, Ministerin für Lokalentwicklung und kommissarische Umweltministerin, erklärte, die Konferenz werde den Fortschritt 2024–2025 im Rahmen des Mittelmeer-Aktionsplans (MAP) prüfen und wichtige Entscheidungen zum Arbeitsprogramm und Budget für 2026–2027 treffen.
Die Verhandlungen beginnen mit einem informellen Treffen der Delegationsleiter, gefolgt von der offiziellen Eröffnung, bei der Ägypten die COP-Präsidentschaft von Slowenien übernimmt. Am 4. Dezember findet eine hochrangige Sitzung unter dem Titel „Nachhaltige Blaue Wirtschaft für ein widerstandsfähiges und gesundes Mittelmeer“ statt. Die Versammlung wird einen Bericht über die Aktivitäten seit COP23 vorlegen und ein Arbeitsprogramm sowie Budget für 2026–2027 vorschlagen, das Anpassungen aus der Sitzung der MAP-Koordinierungseinheit in Griechenland im September 2025 berücksichtigt.
Die Konferenz wird auch den Gewinner der fünften Ausgabe des Istanbul-Preises für umweltfreundliche Städte bekanntgeben. Die Minister werden die vom Gastgeber Ägypten eingereichte Kairoer Ministererklärung besprechen, die den Weg für ihre Annahme ebnet, bevor am letzten Tag der Abschlussbericht vorliegt. COP24 beleuchtet die Rolle der nachhaltigen Blauen Wirtschaft bei einer gerechten Umstellung auf eine kohlenstoffarme, ressourceneffiziente und kreislauffähige Wirtschaft im Einklang mit der Agenda 2030.
Die Teilnehmer sollen wichtige regionale Rahmenwerke annehmen, darunter die aktualisierte Mittelmeerstrategie für nachhaltige Entwicklung 2026–2035, den regionalen Rahmen für Klimaanpassung 2026–2035 und die überarbeitete Politik und Roadmap des Ökosystemansatzes.