ESPN hat die Wimbledon-Übertragung für Online-Zuschauer auf die neue „Unlimited“-Plattform verlagert, die mit höheren Kosten verbunden ist. Der Schritt hat bei Abonnenten bereits vor Beginn des Turniers für Beschwerden gesorgt.
ESPN hat für dieses Jahr die Streaming-Voraussetzungen für Wimbledon geändert. Zuschauer, die bisher die ESPN-App mit einem monatlichen „ESPN Plus“-Abonnement für 13 Dollar genutzt haben, müssen nun 30 Dollar für „ESPN Unlimited“ zahlen, um auf die Spiele zugreifen zu können.
Kabelkunden können die Übertragungen weiterhin ohne zusätzliche Gebühren auf ESPN, ESPN2 und ABC verfolgen. Der Sender hatte einen ähnlichen Ansatz bereits während der Australian Open Anfang 2026 getestet.
Fans äußerten ihren Frust in den sozialen Medien. Ein Nutzer schrieb: „Niemand kauft dieses ESPN Unlimited! Die sollen das bleiben lassen!“ Ein anderer kommentierte, die Änderungen seien „der schnellste Weg, den Sport in einem Land zu töten, in dem er ohnehin kaum jemand schaut.“
ESPN hält die US-Rechte an Wimbledon durch einen Vertrag mit dem AELTC, der bis 2035 läuft. Die „Unlimited“-Plattform soll als zentrale Anlaufstelle für die Sportinhalte des Senders dienen.