Evo hat eine neue Initiative zur Unterstützung kleinerer Fighting-Game-Turniere weltweit vorgestellt, die mit einem jährlichen Fonds von 1 Million US-Dollar sowie weiteren Ressourcen ausgestattet ist. Die Bewerbungsphase für das Programm soll im Laufe dieses Jahres beginnen.
Evo, das weltweit größte Turnier für Fighting-Games, kündigte vergangene Woche das Programm „Evo Locals“ an. Es umfasst ein Beta-Verzeichnis von Community-Events sowie die Förderinitiative, die darauf abzielt, Ausrüstung, Unterstützung für Veranstaltungsorte, Produktionshilfe und andere betriebliche Anforderungen bereitzustellen, anstatt lediglich Preisgelder zu vergeben.
Stuart Saw, CEO von RTS, dem Unternehmen, dem Evo gehört, erklärte, das Ziel sei es, lokale Veranstalter zu unterstützen, die mit steigenden Kosten konfrontiert sind. „Unser Ziel mit dem Evo-Locals-Programm ist es, der Community bei der Lösung ihrer Herausforderungen zu helfen, von der Ausrüstung bis hin zur Konnektivität für die Spieler.“
Die Reaktionen unter Veranstaltern und Spielern sind gemischt. Einige, darunter der New Yorker Turnierveranstalter Sway und der Kommentator Hassan Farooq, begrüßten die Unterstützung für Veranstaltungen, die oft mit Verlusten arbeiten. Andere äußerten Bedenken hinsichtlich der Übernahme von Evo durch Saudi-Arabien zu Beginn dieses Jahres und verwiesen auf das Risiko von Sportswashing.
Das vollständige Programm soll im vierten Quartal dieses Jahres starten; Details zu den allgemeinen Geschäftsbedingungen stehen noch aus.