Eine Explosion in einem Waldo’s-Laden im Stadtzentrum von Hermosillo, Sonora, löste einen Brand aus, der am 1. November 2025 23 Menschen tötete. Die Behörden untersuchen elektrische Ausfälle als mögliche Ursache, während die Ladenkette Unterstützung für die betroffenen Familien zusichert. Sechs Personen bleiben nach dem Vorfall im Krankenhaus.
Am Samstag, dem 1. November 2025, gegen 15:03 Uhr, löste eine Explosion im Inneren der Waldo’s-Filiale im Historischen Zentrum von Hermosillo, Sonora, einen Brand aus, der 23 Todesopfer forderte: 12 Frauen, 5 Männer, 4 Jungen und 2 Mädchen. Zeugen berichteten von zwei vorherigen elektrischen Ausfällen, die zu einem Stromausfall führten, gefolgt von einem lauten Knall wie einer Explosion. Das Generalstaatsanwaltamt von Sonora (FGE), geleitet von Gustavo Salas Chávez, erklärte, der Vorfall scheine zufällig zu sein, möglicherweise aus einem internen Transformator entstanden, ohne Anzeichen von Brandstiftung.
Bisher wurden 21 Opfer identifiziert und von den Familien abgeholt, während zwei Leichen im Gerichtsmedizinischen Dienst verbleiben, eine davon erfordert DNA-Tests. Sechs Personen sind hospitalisiert, in Einrichtungen wie der Clínica del Noroeste, dem Krankenhaus Ocaranza des ISSSTE und IMSS-Krankenhäusern, wobei zwei in kritischem Zustand sind: eine Frau von etwa 20 Jahren und ein 81-jähriger Mann.
Die Waldo’s-Kette veröffentlichte eine Erklärung, in der sie Betroffenheit ausdrückte: „Die Waldo’s-Familie ist tief betrübt und entsetzt über die tragischen Ereignisse, die gestern in unserer Filiale im Zentrum von Hermosillo stattfanden.“ Das Unternehmen versprach, die betroffenen Familien zu unterstützen, Ressourcen dringend bereitzustellen und vollständig mit dem FGE zusammenzuarbeiten. Gouverneur Alfonso Durazo nannte es „einen traurigen Tag für Sonora“ und versprach spezialisierte medizinische Versorgung und Unterstützungsmaßnahmen. Präsidentin Claudia Sheinbaum trauerte um die Toten und schickte bundesweite Hilfe.
Der Brand lähmte den Bereich und involvierte Feuerwehr, Zivilschutz, Armee und Rotes Kreuz, mit 10 eingesetzten Krankenwagen. Nahegelegene Straßen wurden gegen 19:00 Uhr wieder geöffnet, und öffentliche Día de Muertos-Aktivitäten wurden abgesagt. Das FGE sammelt weiterhin Aussagen von Managern und Gutachten des Zivilschutzes, um die Fakten zu klären.