Fernando Zampedri, Kapitän der Universidad Católica, führt die Torschützenliste mit 16 Toren an und möchte der erste konsekutive Hexagoleador im chilenischen Fußball werden. Gleichzeitig verhandelt er über die Verlängerung seines Vertrags, der am 31. Dezember ausläuft, und sucht ein Zweijahresabkommen, um sich im Klub zurückzuziehen. Seine jüngsten Leistungen, einschließlich eines Schlüsseltors gegen Palestino, unterstreichen seinen Einfluss im Kampf um die Copa Libertadores.
Fernando Zampedri erzielte sein sechzehntes Tor per Elfmeter gegen Palestino im Claro Arena und sicherte Universidad Católica einen 2:1-Sieg, der das Team auf Platz zwei hält, hinter Coquimbo Unido, im Rennen um den Chile-2-Platz in der Copa Libertadores. Vor 16.000 Zuschauern zeigte der argentinische Stürmer eine ungewöhnliche Feier: Er stand reglos mit ausgebreiteten Armen da und küsste das UC-Wappen erstmals seit seiner Ankunft 2020, inmitten angespannter Vertragsverhandlungen.
Sein Vertrag bei den Cruzados endet am 31. Dezember, und obwohl Gespräche laufen, gibt es noch kein Abkommen. Zampedri fordert eine Zweijahresverlängerung, während die Vereinsführung unter Juan Tagle ein Jahr mit Option auf Verlängerung je nach Zielen anbietet. Der Klub schätzt sein Führungsverhalten, seine langjährige Präsenz und 16 Tore in 23 Spielen, berücksichtigt aber sein Alter. „Mein Vertrag läuft bis Dezember, aber ich glaube nicht, dass es Probleme beim Weitermachen gibt“, sagte der Spieler.
Zugleich jagt Zampedri den Hexagoleador-Rekord, nachdem er in fünf aufeinanderfolgenden langen Turnieren Torschützenkönig war. Er hat Konkurrenz von Leonardo Valencia (14 Tore), Lionel Altamirano (12) und anderen mit 11 Toren in den verbleibenden drei Spieltagen. UC verbesserte sich unter Daniel Garnero nach einem schwachen Start mit Tiago Nunes, und Zampedri debütierte für Chile in zwei WM-Qualifikationsspielen.
Seine Bindung an Chile geht über den Sport hinaus: Er lehnte Angebote wie von Liga de Quito ab, um familiäre Stabilität zu wahren – sein Sohn wurde im Land geboren. „Das entsteht nicht durch Geld“, betonte er und hob die Verbindung zum Klub und den Fans hervor. Beide Kämpfe prägen seine Zukunft in San Carlos de Apoquindo.