Die FIFA hat den Einspruch Belgiens gegen den Einsatz von Folarin Balogun im WM-Achtelfinalspiel gegen die USA abgewiesen. Die Entscheidung fiel, nachdem der Weltverband die Ein-Spiel-Sperre des Stürmers, die er nach einer Roten Karte in der Runde der letzten 32 erhalten hatte, ausgesetzt hatte.
Das Spiel war für Montag, den 6. Juli, im Lumen Field in Seattle angesetzt, mit Anpfiff am Dienstag um 01:00 Uhr BST. Es wurde erwartet, dass Balogun für die USA von Beginn an spielen würde, nachdem die FIFA unter Berufung auf Artikel 27 ihres Disziplinarreglements seine Sperre für ein Jahr ausgesetzt hatte.
Belgiens Einspruch wurde als unzulässig abgewiesen, da der Königliche Belgische Fußballverband (RBFA) nicht als Verfahrensbeteiligter galt. Die RBFA erklärte, sie habe weder eine Begründung noch einen Bescheid von der FIFA erhalten und warf dem Verband mangelnde Transparenz vor.
US-Präsident Donald Trump bestätigte, dass er mit FIFA-Präsident Gianni Infantino gesprochen habe, um eine Überprüfung zu fordern. Die UEFA bezeichnete die Entscheidung als beispiellos und nicht zu rechtfertigen und warnte, dass sie die Integrität des Wettbewerbs untergrabe.
Die Aufstellungen zeigten Balogun in der Startelf der USA an der Seite von Christian Pulisic, während Belgien vier Änderungen vornahm, darunter Startelfeinsätze für Nathan Ngoy und Dodi Lukebakio.