Der Film 'Lakambini: Gregoria de Jesus' belebt die Geschichte einer Schlüsselfigur der weiblichen Katipunan-Revolution. Gemeinsam inszeniert von Arjanmar Rebeta und Jeffrey Jeturian, lief er in lokalen Kinos und beim QCinema International Film Festival 2025. Der Film markiert den 150. Geburtstag von Gregoria de Jesus und betont den Beitrag der Frauen zur nationalen Befreiung.
Gregoria de Jesus, bekannt als Ka Oryang, spielte eine aktive Rolle in der Katipunan, der bewaffneten revolutionären Gruppe unter Andrés Bonifacio, die Ende der 1800er-Jahre um die Unabhängigkeit von der spanischen Herrschaft kämpfte. Der Film, eine Meta-Docufiction, erforscht ihr Leben in Kapiteln und vermischt private und öffentliche Geschichten, um sie über ihre Ehe mit Bonifacio hinauszurücken, den Rocco Nacino verkörpert.
Die Produktion begann 2015, als das Drehbuch beim Metro Manila Film Festival eingereicht wurde, mit Jeffrey Jeturian als anfänglichem Regisseur. Finanzierungsprobleme stoppten die Dreharbeiten nach neun Tagen und führten zu einem jahrzehntelangen Prozess. Arjanmar Rebeta übernahm 2018, integrierte zusätzliche Forschung, blieb aber der ursprünglichen Intention treu. Das Ergebnis präsentiert drei Schauspielerinnen: Lovi Poe und Elora Españo als junge Gregoria sowie Gina Pareño als ältere.
Produzentin Ellen Ongkeko-Marfil initiierte das Projekt 2012, motiviert durch den Mangel an historischen Filmen über Frauen. 'Es sind alles Männer: Quezon, Gomburza, Rizal, Bonifacio, Sakay, Aguinaldo', bemerkte sie bei einem QCinema-Talkback. Sie wollte die Rollen der Frauen hervorheben und sagte: 'Walang bayang iniluluwal na hindi katuwang ang kababaihan (No nation is born without the support of women).'
Jeturian bedauerte die unvollständigen frühen Aufnahmen, lobte aber die Brillanz der Endversion. Rebeta hob Themen der Ungerechtigkeit hervor und verknüpfte Bonifacios Tod mit extrajudiziellen Tötungen. Españo, die 2015 als Kleindarstellerin begann, betonte anhaltende Ungerechtigkeiten: 'Nangyayari pa rin siya hanggang ngayon. Patuloy pa ring may nawawala, patuloy pa ring may kawalang-hustisya.' Der Film dient als feministischer Widerstand, bildet über Geschichte auf und stärkt zeitgenössische Frauen.