Besucher der Anime Expo in Los Angeles sahen letzte Woche die Premierenfolge der zweiten Staffel von Cyberpunk: Edgerunners. Erste Reaktionen von Zuschauern und Kritikern fallen im Vorfeld des für Herbst 2026 geplanten Netflix-Starts weitgehend positiv aus.
Rund 6.000 Menschen sahen die Episode während der Veranstaltung in der Crypto.com Arena. Gizmodo-Autor Isaiah Colbert bezeichnete das Debüt als „eine Fortsetzung, die sich nach außen hin entfaltet, eine größere, kühnere und ambitioniertere Geschichte webt und sich gleichzeitig zutiefst intim und kleinteilig anfühlt“ und beschrieb es als „aufregend“.
Ryan Epps von Polygon hob den düsteren Ton sowie die starke visuelle und auditive Gestaltung hervor. Er merkte an, dass das erste Kapitel „vollgepackt mit unglaublichen Farben, einer großartigen Bildkomposition und einem druckvollen Sounddesign“ sei.
Das Feedback in den sozialen Medien spiegelte diese Ansichten wider, wobei einige Beobachter den Ton mit Filmen von Martin Scorsese verglichen. Radek Grabowski, Global PR Director bei CD Projekt Red, dankte dem Publikum dafür, dass es auf Aufnahmen verzichtet hatte, um Spoiler zu vermeiden.
Die Vorführung fiel zeitlich mit dem Meilenstein zusammen, dass Cyberpunk 2077 die Marke von 40 Millionen Verkäufen überschritt und mit 101.558 gleichzeitigen Spielern auf Steam einen Einjahreshöchststand erreichte.