Außenminister Cho trifft Rubio kurz bei G7-Treffen inmitten Verzögerung bei gemeinsamer Faktenbroschüre

Südkoreas Außenminister Cho Hyun traf kurz mit US-Außenminister Marco Rubio auf den Rändern des G7-Außenministertreffens in Kanada zusammen. Das Treffen fand inmitten von Verzögerungen bei der Veröffentlichung einer gemeinsamen Faktenbroschüre statt, die Handels- und Sicherheitsergebnisse aus einem kürzlichen Gipfel der Staatschefs umreißt. Die beiden tauschten Ansichten zu bilateralen Beziehungen und gemeinsamen Interessensfragen aus.

Das G7-Außenministertreffen fand in der Niagara-Region in Ontario, Kanada, für zwei Tage statt, beginnend am Dienstag Ortszeit. Südkorea nahm als Gastnation teil, zusammen mit Brasilien, Indien und anderen. Das mögliche Treffen zwischen Cho und Rubio erregte Aufmerksamkeit, da es die Veröffentlichung einer gemeinsamen Faktenbroschüre zusammenfassen könnte, die Ergebnisse aus einem kürzlichen Gipfel der Staatschefs zusammenfasst.

Die Faktenbroschüre sollte die Bemühungen Seouls zur Sicherung von Treibstofflieferungen für nuklearbetriebene U-Boote und das südkoreanische Investitionsversprechen in Höhe von 350 Milliarden Dollar im Austausch für eine Senkung der US-Zölle auf südkoreanische Waren von 25 auf 15 Prozent detaillieren. Mitten in der Verzögerung wiesen Beamte in Seoul auf unvollständige Koordination zwischen US-Behörden in 'Sicherheits'-Angelegenheiten hin, die wahrscheinlich mit dem U-Boot-Thema zusammenhängen.

Das Außenministerium erklärte in einer Pressemitteilung, dass Cho "Ansichten zu bilateralen Beziehungen und gemeinsamen Interessensfragen" mit Rubio austauschte. Spezifische Diskussionsthemen wurden nicht sofort offengelegt.

Während der Versammlung führte Cho bilaterale Gespräche mit Amtskollegen aus Kanada, Mexiko, Brasilien, der Europäischen Union (EU) und Deutschland, die bilaterale Beziehungen, wirtschaftliche Kooperation und regionale sowie globale geopolitische Situationen abdeckten. In Gesprächen mit deutschen und EU-Vertretern hob Cho Seouls Friedensinitiative zur Entspannung der Spannungen zwischen den Koreas hervor und suchte Unterstützung für Bemühungen zur Denuklearisierung der Koreanischen Halbinsel.

Cho nahm auch an zwei erweiterten G7-Sitzungen zu Seesicherheit und Energie sowie kritischen Mineralien teil. Er betonte die Bedeutung der Aufrechterhaltung einer auf dem Völkerrecht basierenden Seerechtsordnung und forderte verstärkte Kooperation bei der Durchsetzung von Gesetzen zum Schutz kritischer Infrastruktur, wie Unterseekabeln.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen