Der ehemalige Präsidentschaftsbewerber der Peoples Democratic Party, Mohammed Hayatu-Deen, ist zum African Democratic Congress (ADC) gewechselt und begründete dies mit dringenden nationalen Anliegen und sich wandelnden politischen Gegebenheiten. In einer am Sonntag in Abuja veröffentlichten Erklärung verwies er auf die zunehmende Unsicherheit, steigende Lebenshaltungskosten und den schrumpfenden demokratischen Spielraum. Hayatu-Deen kündigte an, sich im Vorfeld der Wahlen 2027 aktiv für den ADC einzusetzen.
Mohammed Hayatu-Deen, der 2022 an den PDP-Präsidentschaftsvorwahlen teilgenommen hatte, gab seinen Wechsel in einer am Sonntag in Abuja veröffentlichten Erklärung bekannt. Er verknüpfte diesen Schritt mit der "zunehmenden Unsicherheit, steigenden Lebenshaltungskosten und dem, was er als schrumpfenden demokratischen Spielraum bezeichnete." Hayatu-Deen erklärte, die nationalen Herausforderungen hätten ihn dazu veranlasst, nach einer glaubwürdigen Alternative zu suchen, die sich auf Sicherheit, wirtschaftliche Stabilität und die Schaffung von Arbeitsplätzen konzentriert. Er warnte davor, dass demokratische Institutionen unter Druck stünden, der Raum für eine echte Opposition enger werde und die Nigerianer echte politische Alternativen verdienten. In einem Rückblick auf seinen politischen Weg merkte Hayatu-Deen an, dass seine Ambitionen von 2022 von Hoffnung getragen waren, die Nigerianer jedoch Enttäuschungen und unerfüllte Versprechen erlebt hätten. Er äußerte sich besorgt über die Einschränkung des zivilgesellschaftlichen Raums und betonte, dass die Demokratie echte Optionen bieten müsse. Hayatu-Deen versprach, seine jahrzehntelange Erfahrung in den Bereichen Wirtschaft, Wirtschaftsreformen und Philanthropie einzusetzen, um die Schaffung von Arbeitsplätzen und ein wohlhabenderes Nigeria zu unterstützen. Er kündigte an, im Vorfeld der Wahlen 2027 aktiv mit dem ADC Wahlkampf zu betreiben.