Philipp Raimund aus Deutschland gewann die Goldmedaille im Herren-Normalschanzen-Skispringen bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Predazzo, Italien. Der Olympianewer gewann gegen ein Feld erfahrener Konkurrenten mit einem besten Sprung von 106,5 Metern und 274,1 Punkten. Polens Kacper Tomasiak holte Silber, Japans Ren Nikaido und der Schweizer Gregor Deschwanden teilten Bronze.
Das Herren-Normalschanzen-Skispringen fand am Montag bei den Milano Cortina Winterspielen in Predazzo, Italien, statt. Als Weltranglistener Sechs führte Raimund, der sein Olympiadebüt gab, nach der ersten Runde vor Frankreichs Valentin Foubert und Norwegens Kristoffer Eriksen Sundal. nnDie Finalrunde war entscheidend. Nikaido sprang 106,5 Meter, gefolgt von Deschwanden und Tomasiak, beide mit 107 Metern. Foubert und Sundal konnten diese Weiten nicht übertreffen. Als letzter Springer lieferte Raimund einen starken Einsatz ab, erhielt hohe Stilnoten und sicherte den Sieg vor den zwei anderen Newcomern und Deschwanden, der in seiner vierten Olympiateilnahme antrat. nnDeschwandens bisher beste Ergebnisse umfassen Platz acht im Pekinger Großschanzen-Team 2022 und Platz sechs bei der WM 2023 in derselben Disziplin. Die Medaillengewinner besiegten prominente Athleten wie den japanischen Titelverteidiger Ryoyu Kobayashi, den norwegischen Weltmeister Marius Lindvik, Deutschlands zweifachen Olympiasieger Andreas Wellinger, Polens dreifachen Olympiasieger Kamil Stoch und Sloveniens Domen Prevc, den Titelverteidiger im Großschanzen-Weltmeistertitel und aktuellen Weltcupführer. nnPrevc beendete als Sechster mit einem Finalsprung von 105 Metern. Die Normalschanze ist nicht seine stärkste Disziplin, doch er plant, mit seiner Schwester Nika Prevc im Mixed-Teamwettbewerb anzutreten. Nika Prevc, Weltmeisterin auf beiden Schanzen und Weltcupführende, gewann Silber im Damen-Normalschanzen am Samstag.