Präfektur Gifu setzt Drohnen mit Hundegebell ein, um Bären abzuwehren

Die Präfektur Gifu hat angekündigt, Drohnen einzusetzen, die Hundegebell und Feuerwerksgeräusche abgeben, um Bären von Wohngebieten fernzuhalten. Die Initiative startet Ende dieses Monats in Takayama, dem Dorf Shirakawa und anderen Orten, an denen kürzlich Bärenangriffe auf Menschen stattfanden. Sie zielt darauf ab, steigende Bärensichtungen und Verletzungen proaktiv anzugehen, um die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten.

Die Regierung der Präfektur Gifu hat am Dienstag angekündigt, dass sie Drohnen einsetzen wird, die das Bellen von Hunden sowie Feuerwerksgeräusche abgeben, um Bären von Wohngebieten fernzuhalten. Die Drohnen werden Ende dieses Monats in Takayama, dem Dorf Shirakawa und anderen Gebieten der Präfektur in Zentraljapan eingesetzt, wo Menschen kürzlich von Bären angegriffen wurden.

In Shirakawa wurde Anfang des letzten Monats ein spanischer männlicher Tourist von einem Bärenjungtier angegriffen und erlitt eine leichte Verletzung. Gouverneur Yoshihide Esaki von Gifu sagte auf einer Pressekonferenz, dass die Präfekturregierung proaktive Maßnahmen ergreifen wolle, um mit Bärensichtungen und -angriffen umzugehen, damit die Bewohner sich sicher fühlen können.

Die Präfekturregierung erklärte, sie werde mit lokalen Jägergruppen zusammenarbeiten, um die Anzahl der Drohnen und ihre Routen zu bestimmen. Von April bis Oktober gab es in der Präfektur 836 Bärensichtungen und vier Verletzungs fälle, was die 674 Sichtungen und drei Verletzungen von April 2024 bis März 2025 übersteigt. Dieser Anstieg unterstreicht die Notwendigkeit innovativer Ansätze wie dieser Drohneneinsätze.

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