Das Ministerium für Hochschulbildung, Wissenschaft und Technologie plant, die Stipendienkontingente für internationale Studierende im Jahr 2026 zu erhöhen, um die Bildungsdiplomatie zu stärken. Die Anzahl der TIA-Stipendiaten wird von 175 auf 250 steigen. Diese Initiative ermutigt indonesische Universitäten, globale Partnerschaften auszubauen.
In Jakarta erklärte Mukhamad Najib, Direktor für Institutionen im Ministerium für Hochschulbildung, Wissenschaft und Technologie (Kemdiktisaintek), dass die Regierung die Anzahl der Stipendiaten weiter erhöhen und die Universitätskooperationen ausbauen werde. "Im nächsten Jahr wird die Anzahl der TIA-Stipendium (The Indonesian Aid)-Empfänger von 175 auf 250 internationale Studierende erhöht. Wir ermutigen auch staatliche und private Universitäten in Indonesien, Stipendienangebote für ausländische Studierende zu erweitern," sagte er am Dienstag.
Die stellvertretende Ministerin für Hochschulbildung, Wissenschaft und Technologie (Wamendiktisaintek) Stella Christie betonte die Rolle der Bildung als Instrument der Diplomatie. "Diese Stipendien sind nicht nur Lernmöglichkeiten, sondern Brücken für das interkulturelle Verständnis, die die internationale Zusammenarbeit stärken. Durch Bildung fördern wir gegenseitiges Vertrauen und globale Solidarität," sagte sie. Sie fügte hinzu: "Bildung ist unsere beste Diplomatie. Durch den Austausch von Wissen und Kultur zielt Indonesien darauf ab, eine zukünftige Welt aufzubauen, die einander versteht und respektiert."
Der stellvertretende Außenminister (Wamenlu) Arif Havas Oegroseno beschrieb die Bildungsdiplomatie als Indonesiens Beitrag zur inklusiven globalen Entwicklung. "Bildungsdiplomatie ist eine greifbare Form des Engagements Indonesiens zur Stärkung der Süd-Süd-Zusammenarbeit. Durch Bildung bauen wir zukunftsweisende Netzwerke auf, die einander stärken," erklärte er.
Im Hintergrund läuft Indonesien seit 2003 das Programm Indonesian Arts and Culture Scholarship (IACS). Dieses richtet sich an junge Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahren aus verschiedenen Ländern, findet jährlich im Juli-August statt und hat über 1.000 Absolventen aus 85 Ländern auf fünf Kontinenten einbezogen. Die Regierung verpflichtet sich, den Einfluss auf den Pazifik, Afrika, Südasien und Europa auszuweiten, um die Beziehungen zwischen den Völkern durch kulturelle Ansätze zu stärken.