Regierung ordnet Untersuchung der Wohnungsgenossenschaft KUSCCO an

Die kenianische Regierung hat eine offizielle Untersuchung der Geschäftstätigkeit der KUSCCO Housing Co-operative Society Limited eingeleitet, nach Beschwerden von Mitgliedern über Governance und Finanzmanagement. Dieses Vorgehen zielt darauf ab, die Rechenschaftspflicht im Genossenschaftssektor inmitten jüngster Skandale zu stärken. Die Untersuchung wird Satzungen, Finanzen und das Verhalten der Geschäftsführung prüfen.

Als Reaktion auf wachsende Bedenken der Mitglieder hat die kenianische Regierung eine offizielle Untersuchung der KUSCCO Housing Co-operative Society Limited (KHC) genehmigt, einer zentralen Einrichtung, die Spar- und Kreditgenossenschaften (SACCOs) mit Wohnungs- und Immobiliendienstleistungen unterstützt. Die Untersuchung, detailliert in einem Amtsblattvermerk, richtet sich auf interne Abläufe, finanzielle Aufsicht und Governance-Praktiken, ausgelöst durch Forderungen nach mehr Transparenz.

Die Untersuchung beruht auf den Abschnitten 58 und 73 des Co-operative Societies Act (Cap. 490). Wie im vom Kommissar für Genossenschaftsentwicklung David Obonyo unterzeichneten Vermerk heißt es: „Da Mitglieder der KUSCCO Housing Co-operative Society Limited (CS/No. 15277) eine Untersuchung ihrer Genossenschaft beantragt haben und da ich der Ansicht bin, dass eine Untersuchung durchgeführt werden soll… um die Satzungen, das Funktionieren und die finanziellen Bedingungen zu prüfen; sowie das Verhalten des derzeitigen oder früheren Management-Ausschusses…“ Dies unterstreicht die Notwendigkeit, potenzielle Unregelmäßigkeiten in Führung und Finanzen anzugehen.

Die Leitung übernehmen der stellvertretende Kommissar für Genossenschaftsentwicklung Fondo Nzovu und der leitende Genossenschaftsprüfer John Kariuki Kinyanjui, beide am Hauptsitz in Nairobi. Sie müssen die Prüfung innerhalb von 15 Tagen nach Veröffentlichung des Vermerks am 29. November 2025 beginnen, mit Details zu Zeitplan und Ort folgend. Mitglieds-SACCOs sind angewiesen, voll zu kooperieren, einschließlich der Bereitstellung von Dokumenten zur Prüfung.

Die KHC entstand 1996 als KUSCCO Housing Fund, stand jedoch ebenso wie die Mutterorganisation KUSCCO in der Kritik, die Anfang 2025 eine Finanzkrise von 15 Milliarden Ksh und Vorwürfe der Fehlverwaltung erlebte. Diese Probleme haben das Vertrauen untergraben und zu parlamentarischen Maßnahmen geführt. Im Juli 2025 führte Mehrheitsführer Kimani Ichung'wah den Sacco Societies (Amendment) Bill, 2025, ein, um die Regulierung zentraler Liquidität und gemeinsamer Dienstleistungen bei sekundären SACCOs wie KUSCCO zu stärken.

Die Untersuchung soll das Vertrauen wiederherstellen, indem sie Betriebsstandards klärt und potenziell breitere Reformen im kenianischen Genossenschaftssektor beeinflusst.

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