Das High-Level Empowered Board on Green Transition hielt am Freitag während der London Climate Action Week 2026 seine erste Sitzung an der London School of Economics ab. Unter dem Vorsitz von N.K. Singh konzentriert sich das Gremium auf die Mobilisierung von Klimafinanzierungen für Schwellenländer. COP30-Präsident André Corrêa do Lago betonte zudem die Rolle Indiens bei den anstehenden Fahrplänen zur Umsetzung.
Das Gremium wurde Anfang des Jahres beim Raisina Dialogue angekündigt und hat den Auftrag, Empfehlungen zur Klimafinanzierung, zu Reformen multilateraler Entwicklungsbanken sowie zu Indiens Weg zu 2.500 GW an sauberer Energie bis 2047 und Netto-Null-Emissionen bis 2070 zu erarbeiten. Das Sekretariat befindet sich bei der Observer Research Foundation Middle East.
N.K. Singh erklärte nach dem Treffen, dass sich die globale Klimadebatte von bloßen Zielen hin zur Umsetzung verlagert habe. Er merkte an, dass die zentrale Herausforderung darin bestehe, Kapital für Schwellen- und Entwicklungsländer schnell und in großem Umfang zu mobilisieren.
COP30-Präsident André Corrêa do Lago kündigte drei zentrale Umsetzungsfahrpläne an, die bis November veröffentlicht werden sollen. Diese decken das jährliche Klimafinanzierungsziel von 1,3 Billionen Dollar, den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und das Ende der Entwaldung bis 2030 ab, wobei Indien für alle drei Punkte von entscheidender Bedeutung ist.
Dem Gremium gehörten auch Lord Nicholas Stern und die britische Sonderbeauftragte Rachel Kyte an. Das Board wird bis März 2027 vierteljährliche Workshops abhalten.